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Achtjähriger am helllichten Tag in Malchow missbraucht

21. September 2017

Am helllichten Tag ist gestern ein acht Jahre alter Junge mitten in der Stadt Malchow sexuell missbraucht worden. Die Polizei Neubrandenburg bestätigte entsprechende Informationen von „Wir sind Müritzer“. Demnach kam der Junge am Nachmittag an der Drehbrücke gegen 16 Uhr ins Gespräch mit einem 53 Jahre alten Mann. Beide unterhielten sich über das Angeln.

Der Mann, der aus der Region stammt, versprach dem Kind dann eine Angel und lockte es in die Hofeinfahrt eines Hotels in der Langen Straße. Dort griff der 53-Jährige in die Hose an das Gesäß des Jungen. Eine Bekannte des Achtjährigen beobachtet die Tat in einiger Entfernung, lief zu den beiden Personen und konnte den Jungen befreien.

Der Tatverdächtige ergriff daraufhin die Flucht, konnte aber aufgrund der guten Beschreibung wenig später durch die Beamten des Polizeireviers Röbel festgestellt werden. Er wurde vorläufig festgenommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergabt einen Wert von 1,89 Promille. Nach der Durchsuchung und erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 53-Jährige entlassen.

In den ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass der Mann bereits einige Tage zuvor mit dem Achtjährigen über das Thema Angeln ins Gespräch gekommen ist.

Die Kripo Neubrandenburg ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei auf das Präventionsprojekt „Geh nicht mit Fremden mit“ aufmerksam machen. Mit den Präventionsberatern des Polizeipräsidiums Neubrandenburg können individuelle Termine vereinbart werden, um das Thema bei den Kinder in der jeweiligen Einrichtung zu erläutern und zu festigen.


3 Antworten zu “Achtjähriger am helllichten Tag in Malchow missbraucht”

  1. WRN sagt:

    Wie entlassen!!! , damit er sich den nächsten Jungen schnappen kann. AB IN U- HAFT mit dem Typen. Respekt für das couragierte eingreifen der Frau👍

  2. Petra sagt:

    Ich kann mir schon denken wie es weiter geht. Nicht vorbestraft,fester Wohnsitz unter Alkohol da kann ja nur eine Bewährungsstrafe bei rauskommen und eventuell hatte der Arme noch eine schlechte Kindheit .

  3. R.--M. K. sagt:

    Entlassen ? Das kann doch nicht wahr sein.

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