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AfD-Bundestagskandidatin fordert die Aufhebung der Stallpflicht

17. Februar 2017

 

Die Bundestagskandidatin der AfD im Wahlkreis 17, zu dem auch große Teile der Müritz-Region gehören, Ulrike Schielke-Ziesing, fordert die sofortige Aufhebung der Stallpflicht für Geflügel. Davon betroffen seien vor allem die gesellschaftlich anerkannten Kleintierhalter und die Freilandbetriebe, für die die Stallpflicht immer existenzbedrohender werde.

Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und jüngst Thüringen seien die einzigen Bundesländer mit flächendeckender Stallpflicht. Auch in Polen gebe es bei ähnlichem Seuchenstatus wie bei uns keine Stallpflicht.

„Wie schon so oft erweisen sich auch bei der Geflügelpest die industriellen Tieranlagen als besonderes Seuchenrisiko. 600.000 Hennen, Enten und Puten aus den Großbetrieben wurden bislang in Deutschland gekeult. Aber gerade in diesen geschlossenen Großbetrieben kann die Ansteckung über Vögel nicht erfolgen. Vielmehr gerät industriell hergestelltes Futter in den Fokus“, so die AfD-Politikerin.

Die Massentierhaltung in den industriellen Großanlagen begünstige die Ausbreitung der Seuche. Ein Massenbefall in der Natur, wo es während des Vogelzuges auf Sammelplätzen ebenfalls zu hohen Tierkonzentrationen komme, sei nicht bekannt.

„Aus den Freilandhaltungen ist kein Massenbefall bekannt, weil die Vögel in der Natur und das natürlich gehaltene Nutzgeflügel über eine hohe Resistenz gegenüber dem Erreger verfügen. Mit der Stallhaltungspflicht werden genau die Falschen bestraft. Der erschreckend niedrige Erkenntnisstand zur jährlich wiederkehrenden Vogelgrippe führt seit Jahren bei Agrarminister Backhaus (SPD) zu purem Aktionismus, denn eine Eindämmung der Seuche durch die Stallpflicht konnte niemals nachgewiesen werden. Ulrike Schielke-Ziesing sieht Parallelen zur Rinderseuche BSE im Jahre 2000“, schreint Ulrike Schielke-Ziesing in der Pressemitteilung.

Die Stallpflicht über einen Zeitraum von nun schon fast vier Monaten stehe im Widerspruch zum gegenwärtig viel diskutierten Tierwohl und werde bei vielen Geflügelhaltern zur Aufgabe führen. In unserem Agrarland gebe es jetzt schon viele Dörfer ohne Rinder und Schweine, die Schafe würden zunehmend von Wölfen bedroht und nun gehe es auch dem Geflügel an den „Kragen“.

 


27 Antworten zu “AfD-Bundestagskandidatin fordert die Aufhebung der Stallpflicht”

  1. N.Tupeit sagt:

    Da hat Frau Schielke-Ziesing recht.Herr Backhaus will weiterhin nur im großen Stil die Massentierhaltung fördern.In solch großen Flächenland wie Meck-Pomm müsste Öko Landwirtschaft mehr gefördert werden.Oder auch artgerechte Haltung wäre auch eine gute Lösung.

    • w sagt:

      Herr Tupeit,
      bin zwar nicht vom Fach, gebe aber mal zu bedenken: So sehr uns verantwortungsvolle Produktionsweisen am Herzen liegen: Großbetriebe sind in der Lage, die Tiere sicher abgeschottet unter´s Dach zu bringen, damit sie nicht durch Wildvögel infiziert werden. Eine fast flächendeckende Haltung von Tieren in Stadt und Land, wie hier bis in die erste Hälfte des 20. Jh, vernetzte die Wege der Krankheitenausbreitung auch umgekehrt, dass sich Wildvögel auf ihren Zugwegen hier an den Nutztieren anstecken und sich änderne Virenstämme wieder verbreiten. Ständig bestand das Risiko von Epidemien bis hin zu Hungersnöten. Dazu kam die erheblich höhere Belastung mit gefährlichen Keimen und in der Folge seuchenartige Magen-Darm-Infektionskrankheiten. Der Hotspot der Krankheitsentstehung liegt dort, wo Mensch und Tier noch so zusammenleben, im südlichen Asien. Ich bin kein Lobbyist von Wiesenhof & Co, halte aber darauf, alle Aspekte zu betrachten und nicht postfaktisch !!BIO!! als Universalproblemlösung auszurufen.

  2. Thomas Splitt sagt:

    Werter Herr Minister Backhaus Fahren Sie aufs Land . Reden Sie mit den Betroffenen Höfen ,die Kleintiere halten, und es würde Ihnen neue Horizonte eröffnen. Ich denke nur klein,klein ist nicht groß genug für Sie. Wenn Sie schon dabei sein würden ,besuchen Sie die ehemaligen Milchbauern die jetzt zum Arbeitsamt aufgrund Ihrer verfehlten Politik gehen müssen. Der Wahlslogen der Sozialdemokraten war doch . Mit uns auf bewährten Kurs. Das dachte sich auch der Kapitän der Titanic.

  3. MS sagt:

    Ich stimme diesem Beitrag voll und ganz zu. Ich bin auch der Meinung, dass die Ursache in dem industriell hergestellten „Billigfutter“ zu suchen ist. Hier wird doch alles Mögliche verarbeitet und reingemischt.
    Diese monatelange Stallpflicht ist Tierquälerei und sollte umgehend aufgehoben werden.

  4. H sagt:

    Irgendwie komisch, ich will sie nicht wählen, aber mit dem was sie sagen haben sie recht!

  5. M.Z. sagt:

    Zustimmung für Frau Schielke-Ziesing !

  6. Jörg- Wolfgang Schmidt sagt:

    Ggerade weil Frau Schielke-Ziesing und ich in sehr vielen Situationen verschiedene Meinungen favorisieren möchte ich ihr hier mit meinem Beitrag beipflichten. Das Geflügel wurde nun schon seit einigen Monaten eingesperrt. Das allgemeine Wohlbefinden der Tiere leidet. Die Tier haben keine Möglichkeit, das durch die eigene Atemluft klammige Federkleid auf natürlichem Wege zu reinigen. Der natürliche Bewegungsdrang wird ihnen eingeschränkt.
    Das alles ohne einen einzigen vernünftigen Grund. Nirgendwo gibt es eine wissenschaftlich begründete Schrift, die annähernd belegen kann, das durch Maßnahmen dieser Art irgendwelche tiergesundheitlich sinnvollen Logiken entsprochen wird. Seit ich denken kann wurde in meiner Familie und auch im Umfeld des dörflichen Zusammenlebens Geflügel gehalten. Und genau so lange kam es überall auch dazu, das mal ein Tier verendete. Niemals wäre einer meiner Vorfahren auf die Idee gekommen, solchen Kadaver zu irgend einem Institut oder Tierarzt oder wohin auch immer zu bringen, um dort Untersuchungen anzustellen.

    Ich bin der Meinung, gerade weil es diesen blinden Aktionismus in der Bevölkerung gibt, das man alles Mögliche einreichen muss, sehen diese Institute sich in der Pflicht, etwas finden zu müssen. Da wird solange gesucht, bis man seinen Bericht servieren kann und genau dieser führt dann zu weitgehenden Verunsicherungen im Volk aber auch in den Ministerien.
    So ist eine Kette von blindem Aktionismus entstanden, der den Tieren und den Menschen gleichsam das Leben in diesem Land schwer macht.
    Schauen wir doch mal Richtung Polen. Dort fallen sicher bei den Geflügelhaltern auch Tiere um, aber So etwas wie in unserem Land gibt es dort nicht. Die leben im Einklang mit ihren Tieren auf den Höfen und lachen über uns.

  7. w sagt:

    Herr Schmidt,
    geht es nach Ihnen, müssten hunderte Fachleute im Friedrich Löffler Institut https://www.fli.de/de/home/ und in allen ähnlichen Instituten der Welt schlechte Arbeit machen, ebenso Universitäten unvernünftig handeln und öffentliche Körperschaften nur das im Sinn haben, was einer vermuteten Klientel nützt. Das mag mal so sein. Aber gleichzeitig werden mit Millionenaufwand in unabhängiger Forschung die Viren präzise untersucht, deren Verbreitungswege und Weiterentwicklungen erforscht, die Wirksamkeit der Maßnahmen überwacht, alles ausgewertet, so dass wir das künftige Handeln daran orientieren können, sehr viel davon transparent und, wenn auch nicht beim ersten click, nachzulesen. Es geht auch darum, dass sich Wildtiere nicht an Geflügelbeständen anstecken und darum, dass manche der Viren mit nur geringfügigen genetischen Veränderungen zu Pandemien bei Menschen führen können. Wir sind nun fast 8 Milliarden, dicht an dicht. Selbst wenn sich die eine oder andere Maßnahme als übertrieben herausstellt und man daraus lernt, ist es besser, als postfaktisch vom Einklang auf dem Bauernhof zu träumen und wenn es schief geht, es als Gottes Fügung hinnehmen.

    • Jörg- Wolfgang Schmidt sagt:

      Da Sie hier nicht einmal den Arsch haben, ihren Klarnamen anzugeben, kann ich ihrer Ausführung leider nicht sehr viel Bedeutung bei Messen.
      Fakt ist, tote Tiere hat es immer gegeben und die wird es auch weiterhin geben. Voraussetzung ist natürlich, das das Ministerium um Herrn Backhaus überhaupt noch Tiere in Haustierhaltung am Leben lassen. Derzeit geht die Bemühung dahin, das sämtliche Tierbestände dich, und ich wiederhole es gern noch öfter, sinnlose Stallpflicht zerstören und das auf barbarische Weise. Wenn die Tiere nicht schnellstmöglich aus dieser sinnlosen Stallpflicht befreit werden, dann wird es dieses Jahr keine natürliche Brut geben.

  8. oscar sagt:

    Werter Herr Schmidt, ich kann Ihnen nur beipflichten. Wer die Misere, die Herr Backhaus mit seinem ewigen Beibehalten der Stallpflicht kennt, weiß das vor allem der kleine Tierhalter seit Wochen der angemeierte ist. Für Herrn Backhaus zählt das doch alles nicht, nur industrielle Großproduktion und zahlungskräftige Investoren aus dem Ausland. Was hier jetzt alles „vor die Hunde“ geht ist völlig uninteressant, eben jahrelanger SPD Minister. Und das Schlimmste bei der ganzen Sache, die Polizei hat die Aufgabe, die Stallpflicht auf den Dörfern zu kontrollieren und wer dagegen verstößt, hat nächsten Tag das Ordnungsamt mit Fotos am Hals.
    Es ist doch wohl ein Hohn, täglich werden hunderte Einbrüche verübt, Transporter aufgebrochen und ausgeraubt, ganze Lastzüge geklaut und der Herr Innenminster Caffier hat nichts anderes zu tun, als seine Polizisten mit der Beaufsichtigung der Hühner und Enten zu beauftragen!

  9. w sagt:

    Liebe Leute,

    es geht nicht um irgendeinTierchen, welches aus individuellen Ursachen mal stirbt. Das ist eine Binsenweisheit und war auch nie Grund für Aufstallungspflichten. Es geht darum, die Ausbreitungswege für einen auch für uns hochriskanten Virusstamm
    (siehe http://www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/anzeigepflichtige_tierseuchen/gefluegelseuchen/gefluegelpest/gefluegelpest-21687.html )
    zu unterbrechen. Ich kann die Details nicht sebst bewerten, aber Ihre Argumente sehen ziemlich nach Verschwörungstheorieanfälligkeit aus, Klarnamen hin oder her. Sie geben keine stichhaltigen Gründe wieder, warum man Entwarnung geben kann. Über Sinn oder Unsinn der Maßnahmen sollte, bei aller Liebe zu den Tieren wissenschaftlich, nicht politisch und erst recht nicht gefühlsmäßig entschieden werden. Was das Ordnungsamt gegen Einbrüche tun soll ist mir nicht so klar und die Polizeiarbeit halte ich für besser, als Ihren Ruf.

    • oscar sagt:

      Hallo w.,
      bitte richtig lesen. Niemand hat das Ordnungsamt für Einbrüche verantwortlich gemacht. Das ist, wie ich richtigerweise geschrieben habe, Aufgabe der Polizei, die u.a. mit der Kontrolle der Stallpflicht beauftragt ist und Verstöße dokumentiert. Das ist in meinen Augen nicht deren Aufgabe. Die Beamten sind jetzt schon überlastet mit einer steigenden Kriminalität, Verkehrdelikten u.ä., machen durch die Caffiersche Einsparungspolitik der letzten 5 Jahre unzählige Überstunden und laufen dann der Stallpflicht hinterher? Da gibt es wohl im Landkreis andere Stellen, die sich darum kümmern sollten.

      • w sagt:

        Oskar, war doch ein absichtliches Missverständnis, aus Spaß. Ich dachte, das nicht dranschreiben zu müssen.
        So oder so finde ich die Meinungen hier auf offensichtlich dürftiger Grundlage gebildet. Womöglich, weil sie sehr gut in die Informationsblase passt, die man bekommt, wenn man Vogelgrippe oder Aufstallung googelt. Ich habe ein ganz anderes Fachgebiet. Mir graust immer, wenn ich mal Google bemühe: Gebe ich nicht ganz präzise ein, wonach ich suche, also mit Fachwissen, erscheint auf den ersten 20 Seiten Werbegeschrei und oberflächlicher Stuss.

        H, nicht nur mal drüber nachdenken, sondern sich in wissenschaftlichen Publikationen und Fachinformationen informieren. Leider muss man dafür meistens bezahlen. Trotzdem sollte man nicht jeder Informationsblase aufsitzen.

    • C sagt:

      Sehr geehrte/r „W“,
      dafür, dass Sie so sehr betonen, nichts mit Wiesenhof (oder PHW) zu tun haben, blasen Sie aber „sehr“ in das Horn der Industrie.
      Aber vielleicht bestehen ja auch Verbindungen zum FLI?
      Wundert es Sie garnicht, dass über 10 Jahre dort zur Vogelgrippe „geforscht“ wird….OHNE Ergebniss?
      Also ein Schelm, der denkt, dass es um die Aufrechterhaltung einer sicheren Einnahmequelle geht 😉
      Auch die „Verbändelungen“ zwischen PHW und FLI sind hinreichend bekannt, was das FLI eindeutig befangen macht.

      Unabhängige Wissenschaftler kommen immer zu Ergebnissen, die dem FLI widersprechen.
      Klingeln bei ihnen garnicht die Alarmglocken, wenn das FLI Gelder aus der Industrie erhält und KRAMPFHAFT an der (abenteuerlichen) Wildvogelthese festhält?
      Und das UNABHÄNGIGE Wissenschaftler die Konzerne, wie PHW, als Quelle der Vogelgrippe für deutlich wahrscheinlicher halten?
      Ihre Kommentare spiegeln entweder eine völlig naive und uninformierte Person wieder ODER jemanden der DOCH Verbindungen zu Backhaus, dem FLI oder der Geflügelindustrie (zB PHW oder ein Futtermittel-Hersteller) hat.

      • w sagt:

        nö, C. habe nur meine Meinung. Die richtet sich selten danach, wass als Schnellstes zu googlen ist. Wer genau liest, wird schwer fündig, was die große Keule „Nähe zur Industrie“ rechtfertigt. Was ich mit dem Hinweis, kein FAchmann zu sein, an Argumenten zu bedenken gab, griff keiner inhaltlich auf und niemand widerlegte das mit Fakten. Einfacher war, mich als Teil der Verschwörung zu verunglimpfen. Der (wenigzeilige) Applaus der geneigten Lesergruppe ist ja gewiss.

  10. H sagt:

    Großbetriebe stört die Aufstallungspflicht doch gar nicht. Wenn in so einem Hühner -KZ der Bestand gekeult wird, erstattet die Tierseuchenkasse den Wert der Tiere. Wenn es hier auf Grund von Russland-Embargo ein Überangebot gibt, ist dass ein schöner Nebeneffekt um Überkapazitäten abzubauen und Preise stabil zu halten. Das sind die Interessen, die Herr Backhaus vertritt. Der kleine Hühnerhalter, mit 10 Hühnern in Kleinkleckersdorf , geht im am A……. vorbei. Mal drüber nachdenken !

  11. M.Z. sagt:

    Hallo liebe(r) w. Noch mal kurzzeilig: Geflügel – KZ abschaffen! Verachtenswerte Haltungsbedingungen! Brutstätte für Tierseuchen, mutierende Erreger, Medikamentenresistenzen. Menschenunwürdig, Tiere so zu halten! Überhaupt nur auf die Idee zu kommen!! Aber Gier (Profit) frißt Hirn, Herz und Erbarmen!

  12. w sagt:

    Ich würde gern was fachlich profundes einbringen, sehe aber meine Grenzen. Deshalb sprach ich auch nicht von Vor-oder Nachteilen bestimmter Haltungsweisen. Ich maße mir nicht an, eine bestimmte Einfachlösung als das sichere Ende konkreter Probleme wie das hochriskanter Virenstämme in den virtuellen Raum zu werfen. Ehe das nicht erwiesen ist, ist das Glaubenssache. In diesen Dingen gilt seit dem alten Fritz, dass jeder nach seiner Facon selig werde. Wenn das galt, ging es Deutschland eher gut, wenn nicht, führte das jedesmal in eine mehr oder weniger schlimme Katastrophe. Nun ziehe ich mich aus der oberflächlichen Debatte zurück. Viel Spaß beim Bashing.

  13. Simo sagt:

    Die Sache mit dem Alten Fritz wüssten die eingepferchten Hühner sicher auch gern, sie könnten dann sicher besser ihre Interessen vertreten.

  14. Raini sagt:

    Hier ist eindeutig die Massentierhaltung das Problem. Durch die Stallpflicht wird die Massentierhaltung indirekt unterstützt. Die Kleinunternehmer oder der private Kleintierhalter, der seine Tiere frei laufen läßt ist den „Großen“ ohnehin ein Dorn im Auge.(oder auch dem Staat?) Wer die Möglichkeit hat kauft seine Eier nicht aus Massentierhaltung beim Discounter.
    Die momentane Stallpflicht ist unbegründet und schwachsinnig.

  15. Rainer sagt:

    Bei aller Diskusion die hier geführt wird wird ein Aspekt komplett außen vor gelassen.
    Erstmal hat Frau Schielke-Ziesing recht, auch was die Imunabwehr der Der Tiere betrifft.
    Aber der Hauptgrund für diese ständigen Infektionen ist in meinen Augen die Futtermittel Industrie. Wie kann es sein das verseuchte Tiere nach dem Verenden bzw. der Keulung zu Tiermehl verarbeitet werden und somit in den Futterkreislauf einfließen.
    Fazit; die Futtermittel Industrie ist somit noch Nutznießer der Seuche.
    Diese Tiere gehören in die Verbrennung und nicht als verseuchtes Futter in den Kreislauf.
    Solange der Minister sich diese Gewissensfragen der Futtermittelindustrie und die Immunabwehr der Tiere von Freilandhaltung und Stallhaltung nicht selbstbewusst beantworten kann sollte sich dieser lieber eingestehen nicht der geeignete zu sein und seinen Hut nehmen und gehen.

  16. Jörg- Wolfgang Schmidt sagt:

    Die Zutaten in den Futtermitteln sollten generell aus den Prüfstand gestellt werden. Zutaten aus Übersee und was weiss ich woher das Zeug alles kommt, gehören nicht zu einer wirklich artgerechten Tierhaltung.

  17. Elimar sagt:

    100 Punkte für die AfD und ihre Kandidatin! So viel Aufmerksamkeit und Meinungsübereinstimmung. Das hat ja geklappt.

  18. M.M. sagt:

    Herr Elimar, es ist schade das es gerade eine Kandidatin der AFD ist, die das Thema in Gang gebracht hat aber es geht um die Sache und nicht um Parteienzugehörigkeit. Das gleiche würde ich mir grundsätzlich wünschen ,mehr Sachpolitik statt Parteienpolitik.

  19. Simo sagt:

    Dass verendete Tiere in Form von Tiermehl in den Nahrungskreislauf gelangen, wusste ich gar nicht. Wenn diese Information stimmt, schlägt das dem Fass den Boden aus !!! Und die Tiere (oder deren Eier) kommen dann zu uns auf den Tisch??? Das kann einfach nicht sein. Aber ich hatte schon länger den Eindruck, dass da etwas gewaltig stinkt. Unsere Futtermittelproduktion gehört ins Inland, und dazu unabhängige Aufsichtsbehörden.
    Was sollen wir denn nun essen? Soll ich etwa hingehen und ’ne Ente auf’m See fangen, damit ich wenigstens ‚mal anständiges Fleisch bekomme?

    Achso, noch zur AfD: So etwas kann nur entstehen wenn die „etablierten“ Parteien jahrzehntelang am Bürgerwillen vorbei regieren! Echt mal, wundert sich da einer?? Ich nicht. Wir haben jahrzehntelang wie die Lämmer zugesehen, wie
    unser Land verramscht worden ist, wie unsere Arbeit plötzlich per Euro nur noch die Hälfte Wert war, wie Hartz4 eingeführt wurde, wie heute jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor arbeitet, wie uns fast täglich erzählt wird,
    dass für uns kaum Rente da sein wird und die Leute vorsorgen sollen. WOVON vorsorgen??? Von den Niedriglöhnen?
    Politiker mit fetten Bezügen haben das alles mitangesehen, mitabgenickt und waren sicher froh, selbst gut abgesichert zu sein.Und da wundert sich einer??

  20. Simo sagt:

    P.S.: O.K. Um nicht missverstanden zu werden: Dies ist KEIN Aufruf zur Wahl der Afd !! Wir haben zum Glück Demokratie !!

  21. Elimar sagt:

    Ja M.M. man lernt nie aus. Die AfD bringt Sachlichkeit in die Politik zurück. Die ganzen Beiträge hier scheinen mir ja sachlich korrekt. Ganz sachlich spiegeln sie die quasi einhellige Meinung der Kommentatoren wieder. Die wissen viel von irgendwelchem „Futter“ aus Südamerika, großen und kleinen Ställen, ihnen ist klar, wer die Landespolitiker bestach und die uns sagen, wo man keine Eier kaufen soll, selbst bestimmt vorbildlich hinterm Haus ihre drei hübsch, sauber und keimfrei aufgestallten Hennen um solche bitten. So gut, so schön, so sachlich, wenn nicht gerade mal so ironisch. Seine Meinung mit einem nachprüfbaren Fakt untermauern? Wozu, die ständige Wiederholung schafft neue Fakten, alternative wenn auch, endlich auch für Deutschland. So geht das, nicht wahr?

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