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AWO Bundesverband begrüßt Sieg der AWO-Müritz

12. Oktober 2017

Zum Arbeitsprozess den der einstige AWO-Chef Peter Olijnyk heute verloren hat, meint der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Urteil, das wir mit großer Erleichterung aufgenommen haben. Dennoch zeigten uns die damaligen Machenschaften in diesem Kreisverband, dass es in unserem bestehenden Regelwerk Lücken und Ausnahmeregelungen gab, die es schnellstmöglich zu schließen bzw. abzuschaffen galt.

Deshalb hat die Bundeskonferenz als das höchste Beschlussgremium der AWO im letzten Herbst den Bundesverband beauftragt, in einem verbandlichen Prozess, ein neues Regelwerk zu entwickeln.

Eine Kommission hat daraufhin „Verbindliche Richtlinien der AWO in Deutschland für eine verantwortungsvolle Verbands- und Unternehmensführung und –kontrolle“ entwickelt. Dieser neue AWO Governance Kodex soll Ende November verabschiedet werden. Solche Vorkommnisse werden damit zukünftig unmöglich gemacht.“

Olijnyk, der eigentlich viel Geld von seinem ehemaligen Arbeitgeber wollte, soll laut Gerichtsurteil rund 390 000 Euro zahlen. Geld, das er nach Meinung des Gerichtes zu viel an Gehalt kassiert hat.

Denn sein horrendes Gehalt haben lediglich er und der damalige Vorstandschef Götz-Peter Lohmann bestätigt, und zwar offenbar am Vorstand vorbei.

Allerdings rechnen alle Beteiligten mit einem Prozess in nächster Instanz, da Olijnyks Anwälte bereits durchblicken ließen, dass sie in Revision gehen wollen.


3 Antworten zu “AWO Bundesverband begrüßt Sieg der AWO-Müritz”

  1. HaPe sagt:

    Das nun gefällte Urteil des Arbeitsgerichtes bestätigt nun eindeutig die Machenschaften des entlassenen AWO-Geschäftsführers O.. und bestärkt den Glauben an und das Vertrauen in unsere Justiz. Die Machenschaften des Herrn O. haben damit ihre folgerichtige Bestätigung gefunden und zu einer Rückzahlung von 390 000 € an die AWO geführt…..
    gut so!
    Bleibt die Frage, welche Konsequenzen die AWO nun gegen den in diese ganze Zahungskungelei verstrickte Herr L. Gezogen werden. Auch für ihn kann und darf das nicht im Sande verlaufen.

  2. N.Tup. sagt:

    Der Lohmann hat doch auch kräftig abkassiert und ich vermisse dabei die Aufarbeitung des Falls. Der wird doch nicht ungeschoren davon kommen. Die Lokale Presse muß dabei doch aktiver werden. Bei solchen Sozialverbänden muss doch alles rund laufen die leben doch vom gesamten Steueraufkommen und Abgaben der Bürger.

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