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AWO-Kitas: Landrat will Einrichtungen unbedingt erhalten

24. November 2017

Hoffnungsschimmer für die beiden AWO-Kitas in Groß Gievitz und Alt Schwerin. Landrat Heiko Kärger (CDU) hat gestern in Groß Gievitz erklärt, dass es für die von Schließung bedrohten Einrichtungen Interessenten gibt.

Zur Erinnerung, die krisengeschüttelte AWO möchte aus Kostengründen die Kitas in Groß Gievitz und Alt Schwerin schließen. Als Gründe werden bauliche Mängel und zu hohe Personalkosten sowie zu geringe Auslastungen genannt.

Die Eltern, aber auch Gemeindevertreter möchten sich, wie sie erklärten, aber nicht einfach so „abspeisen“ lassen. Sie kämpfen für den Erhalt der Einrichtungen, stoßen bei der gemeinnützigen AWO aber bislang auf taube Ohren. Dagegen hat jemand ganz genau hingehört, oder besser gelesen: Landrat Heiko Kärger.

Der oberste Kreischef hat nämlich einen Brief vom dreijährigen Romeo (Foto) bekommen, der sehr eindringlich gebeten hat, dass der Landrat doch mal in die Kita nach Groß Gievitz kommt und versucht, zu helfen.

„Bei so einem Brief konnte ich gar nicht anders, als schnell einen Termin zu machen“, erklärte Heiko Kärger – selbst leidenschaftlicher Opa – gegenüber „Wir sind Müritzer“. Aber der Landrat hat nicht nur einen Termin gemacht, sondern auch im Vorfeld versucht, zu erkunden, ob es Interessenten als Träger für die Kitas gibt. Und tatsächlich: „Wir haben Interessenten und deshalb bin ich ganz optimistisch.“

In den kommenden Wochen werde es mit diesen Interessenten Gespräche geben, zugleich ermittle man, was investiert werden muss, um die Kitas so auszustatten, dass sie den heutigen Anforderungen entsprechen. „Wir müssen sehen, wie wir was aus welchen Töpfen finanzieren können“, sagte Heiko Kärger und klingt dabei sehr optimistisch. „Unser Ziel: Erhalt beider Kitas“, verspricht der Kreischef.

Na, das sind doch mal gute Nachrichten.


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