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Bebauung in der Nähe des Volksbades weiter in der Kritik

2. Dezember 2016

Auch nach einer Einwohnerversammlung scheinen die Wogen nicht geglättet. Die Stadt Waren hatte eingeladen, um über die geplante Wohnbebauung zwischen Röbeler Chaussee und Volksbad zu reden. Ein Investor möchte dort auf einem über 7000 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem unter anderem viele, viele Jahre die Wetterstation stand, mehrere Wohnhäuser errichten. Acht sollten es ursprünglich sein, doch nach dem Protest der Anwohner präsentierte der Investor jetzt einen neuen Plan mit fünf Häusern und insgesamt 16 Wohnungen.

volksbadplanAuch die geplante Tiefgarage wird es nicht geben. Aber: Das Ganze muss auch wirtschaftlich sein, wie der Investor betonte. Er verstehe die Sorgen und Nöte der Anwohner und habe deshalb seinen Plan überdacht, geändert, angepasst.

Aus acht zum Teil dreigeschossigen Häusern sind jetzt fünf mit nur zwei Geschossen und ohne Tiefgarage geworden. Darüber hinaus sicherte der Investor auch im Gespräch mit „Wir sind Müritzer“ zu, sich an den Kosten für die nötige Erschließungsstraße zu beteiligen.

Vor einigen Monaten hat sich eine Interessengemeinschaft „Maßvolle Bebauung Am Volksbad“ gegründet, die vor allem aus Anliegern besteht. Sie kritisiert die viel zu massive Bebauung, aber auch, dass Erschließungskosten auf die jetzigen Anwohner abgewälzt werden sollen.

Auch meinen sie, dass es nicht richtig sei, dass die Stadt keinem anderen diese lukrativen Grundstücke angeboten, sondern gleich dem jetzigen Investor versprochen habe.

Zu Grundstücksangelegenheiten wollte sich aber bei der Einwohnerversammlung weder Bügrmeister Norbert Möller noch ein anderer Vertreter der Stadt äußern. Auch nicht zu den Vorwürfen der „Mauschelei“ bei der Vergabe.

Das letzte Wort zum Projekt haben Warens Stadtverrteter. Und sie werden die Worte von Bürgermeister Norbert Möller im Ohr haben, der da meint, dass Waren attraktive Wohnungen dringend braucht.


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