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Beeindruckendes Theaterstück an Warener Förderschule

20. Juni 2017

Das Theaterspiel „Alle Satt?!“ von Beate Albrecht war vor wenigen Tagen zu Gast am Sonderpädagogischen Förderzentrum „Pestalozzi“ in Waren. Ein Stück über Gerechtigkeit, globale Zusammenhänge und Empathie gegenüber Fremden für junge Menschen ab der 5. Klasse.


Inhalt: Marie will, dass niemand mehr hungern muss. In einer Nacht-und-Nebel-Aktionen befreit sie zusammen mit Schulfreund Lucky Lebensmittel aus dem Müllcontainer des Supermarkts – bis sie eines Tages ihre große Chance auf echte Weltrettung wittert: Luckys Mutter baut in einem fernen Land Millionen Äpfel an. Auch sie möchte scheinbar alle satt machen.

Für ihren nächsten Auftrag nimmt sie Lucky und Marie auf Weltrettungsmission mit ins ferne Land. Doch da läuft alles ganz anders, als Marie sich das vorgestellt hatte und sie steht vor neuen Fragen: Wie gehe ich damit um, dass der eigene Wohlstand auch auf Armut und Ausbeutung anderer Menschen basiert? Wo kann ich in einem komplexen globalen Gefüge mit meinen eigenen Idealen noch anknüpfen?

Auf einer mitreißenden Abenteuerreise ringen Marie, Lucky und Co. um die großen Fragen des Zuviels und Zuwenigs auf dieser Welt und beginnen ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Lebendig verdeutlicht die freche Showperformance aus Schauspiel, Musik und Bewegung globale Zusammenhänge und zeigt, dass der große Schritt hin zur gerechteren Welt auch mit dem eigenen kleinen beginnen kann.

Das Theaterspiel ist bei den Kinder und Lehrern in Waren sehr gut angekommen.  Es regt zum Nachdenken an und über den Tellerrand zu schauen. Angeregt plaudern die Schauspieler mit den Schülern und besprechen das Theaterspiel.

„Bedanken möchten  wir uns bei den netten Schauspielern, die uns einen schönen Schultag gestaltet haben sowie bei Frau Stefanie Reinart vom CJD Nord , Koordinations- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Waren (Müritz) und bei Annett Landt unsere Schulsozialarbeiterin vom CJD Nord“, heißt es aus der Schule.

Über das Bundesprogramm  „Demokratie leben“  wurde dieses Theaterspiel voll finanziert.


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