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Besondere Flagge vor Warens Verwaltung

8. Juli 2015

Warens Bürgermeister Norbert Möller hisst heute – wie viele andere Bürgermeister weltweit auch – vor der Warener Stadtverwaltung eine ganz besondere Flagge: Die des weltweiten Städtebündnisses „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors für Peace). Die Mitglieder des Bündnisses setzen damit ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Pe1Das Netzwerk fordert mit dem Flaggentag den Verhandlungsbeginn für ein ausnahmsloses Verbot von Atomwaffen. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996.
Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstoßen.

Weltweit befinden sich nach aktuellen Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI immer noch mehr als 15 000 Atomwaffen im Besitz von neun Ländern: USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea. Das sind zwar 500 Sprengköpfe weniger als noch in 2014, doch steht der Reduzierung der Waffen eine Modernisierung des vorhandenen Arsenals gegenüber.
Das betrifft auch die US-Atombomben, die in Deutschland bei Büchel in der Eifel stationiert sind.


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