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Bewegende Momente in der Georgenkirche

9. November 2014

Ein besonderes Erlebnis war dieses Wochenende in der Georgenkirche Waren. Am Samstag bei voller Kirche und der Aufführung des Messias von Georg Friedrich Händel ebenso wie am Sonntag im Festgottesdienst.

Go2„Es ist für mich immer noch etwas Besonderes,“ sagte Pastorin Anja Lünert „dass ein Chor aus Hamburg und ein Chor aus Waren miteinander musizieren! Wir haben ein Wunder erlebt, das Wunder, dass Haushaltskerzen und Gebete stärker waren als Mauer und Waffen. Das war vor 25 Jahren. Aber ich werde es nie vergessen.“

Im Gottesdienst am Sonntagvormittag wurde aus den sehr bewegenden Erinnerungen des in Waren sehr beliebten, aber inzwischen schon verstorbenen Pastor Fehlandt vorgelesen. So manchem lief es kalt den Rücken runter bei der Beschreibung der offenen Fenster und der Kerzen in der Langen Straße, durch die der Demonstationszug von der Georgenkirche zur Marienkirche und zum Neuen Markt zog.

In der Predigt erinnerte Pastorin Lünert daran, dass wir uns nicht mit Mauern abfinden müssen. Auch einfache Menschen können viel bewirken und viel verändern, wenn sie nur den Mut dazu haben. „Wir wissen das, denn wir haben das erlebt.“

Das Wort des Propheten Micha, dass die Zeit kommen wird, da die Menschen Schwerter zu Pflugscharen umschmieden, war Bibeltext der Predigt. Gerade unter diesem Motiv fand sich in den 80er Jahren die kirchliche Friedensbewegung der DDR, unter diesem Motiv fanden auch die Friedensgebete 89 statt.

Die wunderbare Musik von Georg Friedrich Händel mit dem großen Halleluja aus dem Messias – gesungen vom Mendelssohnchor Hamburg und dem Kantatenchor Waren – war wie ein großer Lobgesang auf das Wunder.

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Eine Antwort zu “Bewegende Momente in der Georgenkirche”

  1. Tenor K. sagt:

    Ich freue mich, dass ich dieses denkwürdige Wochenende als Sänger aus Hamburg miterleben durfte. Zu den eigenen Erinnerungen gesellten sich jetzt die Erlebnisse unserer FreundInnen in Waren, mit denen wir gemeinsam in voller Inbrunst vor allem das Freude und Dank versprühende Halleluja singen konnten.
    Danke sagen möchte ich auf diesem Wege unseren Chor-Gastgebern, angefangen von der Dirigentin Christiane und all den hilfsbereiten Menschen bis zu meinen lieben Gastgebern Angela und Thomas.

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