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Bürgermeister hört sich Sorgen vor Ort an

18. Oktober 2017

Geht doch: Nachdem „Wir sind Müritzer“ am Wochenende über den Frust einiger Anwohner der Specker Straße berichtet  hat, wollte sich Warens Bürgermeister Norbert Möller jetzt selbst ein Bild von der heftig kritisierten Baustelle machen. Wie berichtet, gab es für einige Anwohner schon seit Wochen keinen vernünftigen Zugang zu den Häusern – nicht nur in der Dunkelheit ein gefährliches Problem.

Kurz nach unserer Veröffentlichung und der Ankündigung von Norbert Möller, die Baustelle besuchen zu wollen, tauchten an den betroffenen Grundstücken plötzlich Bauarbeiter auf und schafften innerhalb einer Stunde das, was zuvor ein paar Wochen nicht ging: Sie richteten ein Zugang her, den man nun einigermaßen „normal“ betreten kann. Ein Anwohner bekam über einen Graben dirket vor seiner Haustür plötzlich ein breites Brett gelegt. Das ist zwar gut, wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn dieser Graben sollte schon vor längerer Zeit wieder zugemacht, die Fläche darüber gepflastert werden. Trotz mehrfacher Ankündigung, so der Hausbesitzer, tat sich aber nichts.

Norbert Möller kam natürlich nicht alleine. Unter anderem hatte er den Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes, Dirk Lindemann, mit dabei. Der war bei dem gestrigen Treffen von Anfang an auf Sachlichkeit und ein ruhiges Gespräch bedacht, die anwesenden Anwohner wollten ebenfalls keine lautstarke Auseinandersetzung. Das, so Dirk Lindemann, war in den vergangenen Wochen bei einigen Anliegern offenbar nicht immer so. „Das ist die aggressivste Baustelle seit Jahren. Die Arbeiter wurden sehr häufig angepöbelt. Außerdem fuhren rücksichtslose Autofahrer mit einem Affenzahn an den Arbeitern vorbei und haben sie dabei massiv gefährdet“, berichtet der Sachgebietsleiter.

Es wird bald wieder Licht

Doch das ist natürlich kein Grund dafür, dass andere Anwohner mit ihre Problemen im Stich gelassen wurden und Angst hatten, das Haus zu verlassen. Ein Grund waren aber offenbar Abstimmungsprobleme zwischen Baufirma und Anliegern, aber, und da machen auch Norbert Möller und Dirk Lindemann keinen Hehl draus: „Hier ist nicht alles optimal gelaufen. Hier müssen wir schnell handeln.“

Was entstandene Schäden angeht, wolle die Stadt zusammen mit der Versicherung bei der Regulierung helfen.

Und: Schon in wenigen Tagen soll es in der Specker Straße endlich wieder Licht geben. Verspricht Dirk Lindemann. Ende November, so der Plan, sollen die Bauarbeiten dann ganz beendet sein.

Foto unten: Warens Bürgermeister Norbert Möller und Sachgebietsleiter Dirk Lindemann (von links) im Gespräch mit Anwohnern der Specker Straße.


Eine Antwort zu “Bürgermeister hört sich Sorgen vor Ort an”

  1. HaPe sagt:

    Die wochenlangen unzumutbaren Belastungen und Belästigungen hätte man den betroffenen Anwohnern offensichtlichtlich mit Leichtigkeit ersparen können. Am Samstag berichtet WsM über die seit Wochen bestehenden unzumutbaren Zustände im Baustellenbereich einiger Anwohner und bereits am Montag waren die Probleme innerhalb einer Stunde soweit möglich behoben. Offensichtlich veranlaßte der WsM-Bericht auch den Bürgermeister und den Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes einzuschreiten und sich die Sorgen der betroffenen Bürger vor Ort anzuhören. Man fragt sich, weshalb die Verantwortlichen des Tiefbauunternehmens erst Presse und Bürgermeister eingreifen lassen mußten , um innerhalb einer Stunde!! einen für die Anwohner erträglichen Zustand herzustellen. Rücksichtnahme ist eine Tugend, die offensichtlich bei dieser Tiefbaufirma nicht zur Firmenphilosofie gehört.

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