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Bürgermeister verkauft „sein Problem“

28. Januar 2016

Da diskutieren Warens Stadtvertreter nach der „Bus-Affäre“ von Bürgermeister Norbert Möller wochenlang viel, viele Stunden in Ausschüssen über neue Richtlinien für die Nutzung des Vereinsbusses und jetzt das: Möller will den Bus an die stadteigene Gesellschaft WOGEWA verkaufen und die soll ihn dann künftig an Vereine und Verbände vermieten. Das gab der Verwaltungschef heute Abend im Hauptausschuss bekannt. Damit zieht sich die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes aus der Affäre.

vivaro3-300x194Zur Erinnerung: Norbert Möller hat den Bus, der laut Stadt für die Kinder und Jugendarbeit der Vereine bestimmt ist, dreimal privat genutzt. Unter anderem meisterte er mit dem Bus den Umzug seiner Tochter und setzte ihn außerdem für eine Hochzeitsfeier ein.

Der Vereinsbus, ein Opel Vivario, ist vor einigen Jahren im Zuge eines Sportprojektes angeschafft worden. Er soll den Vereinen zum Transport der Kinder- und Jugendlichen zu Wettkämpfen, zu Turnieren, zu Sportveranstaltungen oder für Ferienfahrten zur Verfügung stehen.

Die günstigen Konditionen, die den Vereinen zugute kommen sollen, nutzte auch Bürgermeister Möller. Heißt:  10 Euro Nutzungspauschale am Tag, pro Tag 50 Kilometer kostenlos fahren und für jeden weiteren Kilometer lediglich 10 Cent.

 


Eine Antwort zu “Bürgermeister verkauft „sein Problem“”

  1. Charly sagt:

    Hier steht das Einzelinteresse des Bürgermeisters gegen das Allgemeininteresse der Sportler. So kommt der Bürgermeister aus der für ihn negativen öffentlichen Diskusion und das zu Lasten des Allgemeinwohl’s. Hier wird das gute alte Sprichwort: „Allgemeinwohl geht vor Einzelwohl“ auf den Kopf gestellt. …. bemerkenswert!

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