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Caffier trotz Wahlschlappe im Jahr 2011 wieder Spitzenkandidat

30. Januar 2016

CaffierMut haben sie ja, die CDU-Politiker des Landes: Die Christdemokraten Mecklenburg-Vorpommerns haben heute mit Lorenz Caffier den größten Verlierer ihrer Nachwende-Geschichte zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst gekürt.
Caffier soll gegen Ministerpräsident Sellering antreten. Das hat er auch schon 2011 gemacht und fuhr seinerzeit mit lediglich 23 Prozent das schlechtestes Wahlergebnis seiner Partei überhaupt ein.
Hat ihm aber nicht geschadet. Er wurde trotzdem wieder Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns und jetzt sogar erneut Spitzenkandidat.
Auf der Landesliste der weiteren Kandidaten findet sich nur ein Vertreter der Müritz-Region: Thomas Diener auf Platz 21.
Die langjährigen Landtagsabgeordneten Jürgen Seidel und Wolf-Dieter Ringguth spielen keine Rolle mehr im aktuellen Wahlgeschehen.


5 Antworten zu “Caffier trotz Wahlschlappe im Jahr 2011 wieder Spitzenkandidat”

  1. oscar sagt:

    Da haben doch ein Herr Caffier und einige andere Leute in der CDU in den letzten Monaten nichts mitbekommen.
    Es reicht doch was Herr Caffier in den letzten Jahren in diesem Land für Schaden angerichtet hat. Ich erinnere nur an die Kreisgebietsreform, die wir alle heute und zukünftig teuer bezahlen, die Polizeireform, die sich heute als völlig falsch und unretabel erwiesen hat und andere Dinge, z.B. Hubschrauberaffäre.
    Will man in seiner „Machtbesessenheit“ immer weiter machen? Hoffentlich zeigen die Wähler am 4.September Herrn Caffier, wie auch bei der letzten Wahl, wie „hoch“ er in der Gunst steht. Ich werde es tun!

  2. wolle sagt:

    Ein offener Brief:

    Lieber Herr Caffier.

    Es ist schon bitter, dass sich die Müritzer nun auf die eine Schwachstelle der CDU einschießen. Sie, Herr Caffier was können Sie schon dafür, dass die Decke brauchbaren Personals in der CDU dünn ist? Sicher haben Sie nur notgedrungen ausgeholfen. Das würde Sie ehren. Dass es einen Kreis Auserwählter gibt, die von Gottes Gnaden undiskutabel bis zum Einzug in den Himmel am Dichtesten am Futternapf sitzen, sei es in Vorständen, Aufsichtsräten oder der Politik, ist nicht Ihre Schuld. Wer kann es Ihnen verdenken, wenn Sie es mithilfe ihrer Abgeordneten immer geschafft haben? Das ist ja normal, dann davon überzeugt zu sein, zu den Besten zu gehören.

    Aber passen Sie auf, Herr Caffier! In Hinsicht auf Anstand fragwürdiges Verhalten kann das Stimmvieh durch genaues Registrieren und Auflistungen noch kurz vor Wahlen begegnen. Halten Sie also ausreichend viele Sonntagsreden, die helfen, Unmut bei uns, dem Plebs zu zerstreuen.

  3. Charly sagt:

    Wacker, wacker dieser Herr Caffier, … schmerzfrei, realitätsfrei und selbstbewußt …. und mit ihm offenbar die gesammelte Landes-CDU. Für uns, das einfache Volk, wird die Wahl mehr und mehr zur Qual, zum Dauerfrust. Der immer deutlicher werdende Qualitäts- und Realitätsverlust der politischen Klasse ist Wahlhilfe für die extremen Politerscheinungen, …für Pegida, Braune usw. . Armes Deutschland !

  4. Swantevit sagt:

    Listenplatz „1“ und du (er) bist der gemachte (gewählte) Mann.
    Was wollt ihr ? Parteipolitik ! Und dann noch die SPD als Koalitionspartner. Alles gut ! Oder ? Was die Mehrheit der Wähler will ( siehe letzte Wahl ), wen juckt es. Zwei Vorschläge, Wahlpflicht und die Parteien finanzieren sich ohne Steuerzahler.

  5. Charly sagt:

    Die etablierte politische Klasse steuert, gegen jeden Verstand, dem Höhepunkt der absoluten Politikverdrossenheit entgegen. Das kann nur den Extremismus stärken. Mir wird wirklich Angst und Bange !!

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