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Das Spiel ist aus: Fun World geschlossen

18. Februar 2014

Nichts geht mehr in der „Fun World Fleesensee“: Der Indoorpark für Kinder und Jugendliche in Göhren-Lebbin  ist dicht. Auch in den Winterferien standen die Mädchen und Jungen vor verschlossenen Türen. Das bestätigten auf Nachfrage von „Wir sind Müritzer“ sowohl Frank Töllner als Betreiber des Riesen-Spielplatzes als auch Thomas Döbber-Rüther, der das Land Fleesensee als Vermieter vertritt.

„Mir wurde im Januar fristlos gekündigt. Außerdem ist die Heizung abgedreht worden und ich habe Hausverbot bekommen“, erzählt Frank Töllner, der die „Fun World“ vor knapp drei Jahren eröffnet hat. Seinen Angaben zufolge sei er mit zwei Monatsmieten in Verzug gewesen. Diesen Rückstand habe er inzwischen aber ausgeglichen.
„Schade, dass mir jetzt gerade das Feriengeschäft weggebrochen ist. Der Februar war sonst immer mein bester Monat“, sagt der Betreiber und gibt zu, dass er die gesamten drei Jahre immer ums Überleben kämpfen musste. Auch, weil die zugesagte Unterstützung des Land Fleesensee fehlte. Dennoch hofft Frank Töllner, dass sein Anwalt und der des Vermieters eine gütliche Einigung finden. „Ich möchte gerne weiter machen und die Mieten verdienen.“

Daran glaubt Thomas Döbber-Rüther, Geschäftsführer der Land Fleesensee Service GmbH, aber wohl nicht mehr. „Wir mussten einfach einen Schlussstrich ziehen, weil Herr Töllner nicht mit offenen Karten gespielt und uns gegenüber unberechtigte Forderungen gestellt hat“, erklärte er auf Nachfrage von WsM. So sei der Mieter nach wie vor mir zwei Raten im Rückstand. Und das, obwohl ihm das Land Fleesensee in den vergangenen Jahren immer wieder entgegengekommen sei und die Miete drei Mal gesenkt habe.
„Herr Töllner präsentierte uns dann am 29. Dezember 2013 aus heiterem Himmel eine Rechnung über 20 000 Euro über angeblich nicht erhaltene Marketingleistungen. Da mussten wir die Notbremse ziehen, denn er kann mit dieser unberechtigten Rechnung nicht seine Bilanz von 2013 schönigen“, so Thomas Döbber-Rüther, der mehrfach betont, dass nicht nur er, sondern alle Hotelbetreiber des Land Fleesensee über Jahre versucht hätten, den „Fun-World-Betreiber“ auf die Beine zu helfen und zu unterstützen.

Eine rasche Einigung scheint also nicht in Sicht: No peace, no Fun!

Fun


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