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Ein 80. Geburtstag hilft kranken Kindern

8. Oktober 2014

Das erlebt auch eine Chefärztin nicht so häufig im Laufe ihres Berufslebens: Dr. Kathrin Kintzel, Chefin der Kinderklinik des MediClin Müritz-Klinikums, hatte gestern ganz lieben Besuch. Die 80-jährige Anne-Sophie Roepke und ihr Mann Dietrich schauten vorbei. Sie kamen nicht mit leeren Händen, sondern übergaben der Medizinerin einen Umschlag mit 1000 Euro. Geld, das Geburtstagsgäste von Anne-Sophie Roepke geschenkt haben.

„In unserem Alter braucht man keine Geschenke mehr. Und da bin ich auf die Idee gekommen, meine Gäste um Geld zu bitten, um es für einen guten Zweck zu geben. Als ich dann vom Diabetescamp las, wusste ich, wem ich das Geld spenden möchte“, erzählt Anne-Sophie Roepke, die viele Warener aus ihrer Zeit als Erzieherin und Lehrerin an der damaligen Reuterschule kennen.
Ihr Leben lang hatte die sympathische Frau mit Kindern zu tun und weiß, was es für die Mädchen und Jungen heißt, mit einer unheilbaren Krankheit wie Diabetes aufzuwachsen. Um so größer war die Freude, als nach der großen Feier zum 80. Geburtstag 770 Euro im Topf steckten. Ehemann Dietrich Roepke, an der Müritz als „Radio Roepke“ bekannt, aber auch als „Papa“ derFischadler, stockte auf, so dass die rüstigen und lebenslustigen Senioren gestern 1000 Euro an Dr. Kathrin Kintzel übergeben konnten.

Das Geld will die engagierte Ärztin für das einwöchige Diabetescamp im kommenden Jahr nutzen, an dem wieder rund 50 Mädchen und Jungen, die an der chronischen Stoffwechselerkrankung leiden, teilnehmen können. Auch Anne-Sophie und Dietrich Roepke werden an einem Tag vorbei schauen und mit den Kindern und Jugendlichen beim Spanferkelessen plaudern.

Roepke


2 Antworten zu “Ein 80. Geburtstag hilft kranken Kindern”

  1. Dietrich Roepke sagt:

    Liebe Frau Gest,
    meine Frau und ich bedanken uns für den netten Beitrag, wenn Sie auch aus den Fischadlern Seeadler gemacht haben und im letzten Absatz noch ein „c“ in unseren Namen gerutscht ist. Trotzdem war es eine nette halbe Stunde in der Kinderklinik, die uns einen groben Überblick über die Abteilung und dem Leben in ihr gegeben hat.
    Ihnen und ‚Ihrer‘ Lena weiterhin viel Freude an Ihrer Arbeit und bleiben auch in der Zukunft immer recht kritisch ( wie ich).

    Mit den besten Grüßen

    Anne-Sophie und Dietrich Roepke

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