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Eine Woche nach dem Mord: Waffe noch weg – Rätseln über Motiv 

8. Februar 2018

Vor einer Woche fielen in Waren tödliche Schüsse, inzwischen wird noch immer nach der Tatwaffe gesucht. Wie „Wir sind Müritzer“ aus Polizeikreisen erfuhr, sind bereits einige Hinweise bei den Ermittlern eingegangen. Diese würden jetzt gesichtet und weitere Zeugen gehört. Sollte sich daraus etwas ergeben, könnten sofort neue Suchmaßnahmen anlaufen, hieß es.

Unterdessen bereiten Staatsanwaltschaft und Ermittler eine nächsten Vernehmung des verhafteten Tatverdächtigen vor. Nach dem Mord an einer 67 Jahre alten Anwältin am Mittag des 1. Februar hatte die Polizei den Rentner schon am Abend im Stadtteil Waren-West in seiner Wohnung festgenommen.

Am Freitag hatte das Amtsgericht Haftbefehl dann wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes gegen den 79 Jahre alten Warener erlassen. Dieser hat die Tat – wegen „langjähriger vermögensrechtlicher Auseinandersetzungen“ nach Angaben der Staatsanwaltschaft bisher bestritten und soll sich in der Zwischenzeit einen Anwalt genommen haben.

An dem Haus unweit vom Schweriner Damm, in dem die Schüsse gefallen sind, erinnern einige wenige Lichter und ein Blumenstrauß an die Anwältin. In der Stadt und in der Gemeinde, in der die Familie wohnt, fragen sich inzwischen viele, was wirklich das Motiv war. Und auch wie man würdig Abschied von der Getöteten nehmen und den schrecklichen Vorfall überhaupt verarbeiten soll.


2 Antworten zu “Eine Woche nach dem Mord: Waffe noch weg – Rätseln über Motiv ”

  1. Wahrmann sagt:

    Warum wird die Bevölkerung nicht informiert, ob schmauchspuren gefunden wurden. Ich glaube, dass das viel mehr interessiert, als das die Waffe noch nicht gefunden wurde.

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