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Einer der dienstältesten Mediziner des Müritz-Klinikums sagt „seinem“ Krankenhaus jetzt Tschüss

18. März 2017

Er ist mit mehr als  37 Jahren Unternehmenszugehörigkeit in „seinem“ Krankenhaus, dem Warener MediClin Müritz-Klinikum, der zweit dienstälteste Arzt des Hauses und gestern mit vielen warmen Worten, besten Wünschen und persönlichen Geschenken in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden: Dipl. Med. Klaus-Dieter Cleemann. Ein Chirurg, der im Laufe der Jahre tausenden Menschen geholfen hat und der in der Region auch überaus beliebt ist.

„13.000 Tage und damit mehr als 50 Prozent seines Lebens hat Herr Cleemann hier in unserem Klinikum verbracht, stets auf das Wohl und die Genesung seiner Patienten bedacht“, sagte Carsten Krüger, stellvertretender Kaufmännischer Direktor des Standortes Waren in seinen Grußworten. Neben guten Wünschen vom Kaufmännischen Direktor sowie seinem Chefarzt Dr. Methodi Jantschulev erwies der wiederum dienstälteste Arzt des Klinikums sowie sein enger Kollege und Freund, Dr. Karl Schulze, Herrn Cleemann die Ehre und richtete an dessen letztem Arbeitstag in Form einer kleinen Laudatio ein paar persönliche Worte an ihn.

Die Unfallchirurgie als Steckenpferd

Klaus-Dieter Cleemann selber war sichtlich gerührt und wie er selber sagte, fiel ihm der Abschied schwerer als geplant – der Abschied vom Dienst als Mediziner in „meinem Krankenhaus“, wie er an diesem Nachmittag immer wieder betonte.

Die emotionale Verbundenheit kommt nicht von ungefähr. Seit 1980 war der gebürtige Rechliner im Warener Krankenhaus als Mediziner tätig. Nachdem er das Abitur mit Auszeichnung bestanden hatte, entschied er sich nach kurzer Überlegung über ein Physikstudium dann für das Studium der Medizin an der Universität Rostock.

In Waren begann er nach der erfolgreichen Absolvierung des Studiums und seiner Approbation dann seinen Dienst. 1985 wurde er zum Facharzt, dann zum Stationsarzt und 2011 zum Oberarzt der Chirurgie ernannt.

Zudem war er Transfusionsbeauftragter – und verantwortlicher Arzt, Hygienebeauftragter Arzt und einer der Kodierbeauftragten Ärzte der MediClin Akuteinrichtung. Seine Königsdisziplin ist die Unfallchirurgie, aber auch die Schrittmacherchirurgie, in der er vor allem mit Internist Dr. Knut Walther tätig war, gehörte zu seinen Steckenpferden.

Der 63- jährige überdauerte insgesamt sieben Chefärzte und wie sehr er unter seinen Kollegen geschätzt und gemocht wurde, konnte man einmal mehr an den zahlreich Erschienenen bei seiner Verabschiedung am Freitag erkennen.

„Ich bin immer gerne zur Arbeit gekommen und bedanke mich bei allen ganz herzlich, die in den letzten Jahren mit mir sowohl hier, als auch außerhalb der Klinikumwände, zum Beispiel bei Teamveranstaltungen, ihre Zeit verbracht haben“, sagte Cleemann.

Zeit mit den Enkeln und ganz viel reisen

Nun heißt es für ihn, in einen neuen Lebensabschnitt zu starten, in dem es ihm sicher nicht langweilig werden wird. Seine Enkel, die ihn bereits in den letzten Jahren ordentlich in Beschlag genommen haben, warten schon auf ihn.

Darauf freut Klaus-Dieter Cleemann sich ganz besonders, denn er ist ein absoluter Familienmensch. Der erfahrene Mediziner ist selbstbekennender Hobbykoch und eine Leseratte durch und durch. So darf die neu gewonnene Freizeit außerdem zum Kochen, Gekochtes genießen und Lesen, aber auch zum Reisen genutzt werden. In seinem Büro im Klinikum hatte er eine Weltkarte hängen mit jeder Menge schwarzer Kreuze. Diese markierten Orte, an denen er schon gewesen ist.

Unzählige Fleckchen Erde warten aber noch darauf, von ihm entdeckt zu werden – diesen wird er sich in den nächsten Jahren gemeinsam mit seiner Frau widmen.

Foto unten: Die beiden dienstältesten Ärzte des MediClin Müritz-Klinikums: Dr. Karl Schulze (links) und Dipl. med. Klaus-Dieter  Cleemann gestern  bei der Verabschiedung.

Text und Fotos: Jenny Thoma/MediClin Müritz-Klinikum


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Eine Antwort zu “Einer der dienstältesten Mediziner des Müritz-Klinikums sagt „seinem“ Krankenhaus jetzt Tschüss”

  1. Lieber Claus-Dieter!
    Seit vielen Jahren höre ich von dir nur Positives zu berichten wenn ich in meine Heimat komme. Es freut mich sehr, daß du endlich deinen wohlverdienten Ruhestand antrittst. Ich wünsche dir und deiner Familie alles, alles Liebe und Gute, Gesundheit auf allen deinen Wegen, viel Spaß mit deinen Enkelchen und weiterhin wunderschöne Reisen mit deiner Familie. Liebe Grüße von Herzen auch an deine Frau, die dir alle die langen Jahre den Rücken frei gehalten hat. Es grüßt euch ganz lieb Gitti ( Gohlke) und Familie aus Lüneburg
    Diese Zeilchen mußte ich euch senden, denn ich bin stolz mit solch immer noch so menschlichen Typen in die Schule gegangen zu sein.

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