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Eissorgen: Fahrgastschiffahrt bangt um Saisonstart

24. März 2018

Das Eis auf der Müritz und den anderen Seen will nicht weichen und macht der Fahrgastschifffahrt bereits echte Sorgen. Wie „Wir sind Müritzer“ von den Unternehmen erfuhr, hoffen die Betreiber der Schiffe im Warener Stadthafen, aber auch in Malchow und Röbel endlich auf mildere Temperaturen. Mehrere Anbieter haben für Ostern bereits einen eigenen Fahrplan aufgelegt und würden lieber heute als morgen starten. Aber der Blick auf die Binnenmüritz lässt derzeit alle Ausflugspläne per Schiff platzen.

Verantwortlich für das „grüne Licht“ auf der Bundeswasserstraße von der Müritz über den Kölpinsee, Fleesensee, Petersdorfer See bis zum Plauer See ist das Wasser- und Schiffahrtsamt Lauenburg, dessen Außenstelle in Waren die Eisdicke beobachtet und die Verhältnisse regelmäßig meldet. „Das kann noch knapp werden bis Ostern“, lautet die Erfahrung von WSA-Außenstellenleiter Olaf Schatzki.

So sei der Petersdorfer See noch an der Petersdorfer Brücke zugefroren, in Malchow liegt Eis bei der Feuerwehrschule auf dem See, der Eldenburger Kanal und die ganze Binnenmüritz seien noch mit teils dickem Eis bedeckt.

Der Wind müsste drehen, sagte Schatzki. Bei stärkeren Wind aus Westen oder Südwesten könnte wärmere Luft „angespült“ werden und wenn da noch möglichst starker Regen hinzukommt, dann könnte das Eis schnell verschwinden. Andernfalls dauere es noch, bis man die Schifffahrtssperre aufheben kann.
Auf jeden Fall sei dies ein etwas ungewöhnlicher Winter: So früh und so lange ist die Binnenmüritz im Vergleich zur Außenmüritz, die schon länger wieder offen ist, sonst nicht zugefroren. Auch in Röbel und Sietow „herrscht“ größtenteils Eiszeit.

Aber noch ist es ja eine Woche bis Ostern.


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