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    Endgültige Entscheidung zum „JOO!“ im Februar

    12. Dezember 2013

    Es geht weiter in Richtung Jugendzentrum für Waren. Die Mitglieder des Kultur- und Bildungsausschusses haben in dieser Woche die nächsten Schritte festgelegt und sich dafür ausgesprochen, nicht nur das „JOO!“ zu bauen, sondern auch den Jugendtreff auf dem Papenberg zu erweitern.

    Zur Erinnerung: Vor wenigen Wochen entschieden sich die Stadtvertreter mehrheitlich für das „JOO!“ und gegen das „Camp“. Kurz zuvor hatte Jost Reinhold, der mehr als zwei Millionen Euro für das neue Zentrum gibt, zugesagt, auch beim Umbau des Papenberger Jugendtreffs zu helfen.

    Der Kultur- und Jugendausschuss tagte in dieser Woche zwar hinter verschlossenen Türen, aber nach Auskunft der Ausschussvorsitzenden Heidemarie Engelking (Linke) nicht, um etwas zu verheimlichen. „Wir wollten einfach mal die unterschiedlichen Meinungen, die es nun mal zum Zentrum und zur weiteren Vorgehensweise gibt, auf den Tisch legen und ausdiskutieren. Das funktioniert  nicht, wenn die Politiker Angst haben müssen, dass gleich jedes Wort von ihnen in der Öffentlichkeit auf die Waagschale gelegt wird“, begründete die Ausschussvorsitzende die „geheime Debatte“.

    Fest steht: Im Februar sollen die Stadtvertreter endgültig sagen, ob der Bau des „JOO!“ startet oder nicht. Bis dahin müssen die Mitglieder des Finanz- und Grundstücksausschusses ein Konzept vorlegen, aus dem hervorgeht, was die Betreibung des neuen Zentrums kostet und wie eine Betreibung aussehen könnte.

    Klar scheint dagegen der Standort zu sein: Das „JOO!“ soll auf dem noch unbefestigten Parkplatz zwischen der Stadtverwaltung und der Mozartstraße entstehen. Und klar ist auch, dass am Jugendtreff auf dem Papenberg etwas passieren muss. „Dort haben wir eine starke soziale Verantwortung. Und dass dort einiges im Argen liegt, ist ganz offensichtlich“, so Heidemarie Engelking.

    Jugendzentrum


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