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Erik braucht Hilfe beim Kampf gegen eine „Beule“ im Kopf

11. Februar 2018

Nur wenige Wörter haben das Leben einer kleinen und bis dahin glücklichen Familie schlagartig verändert. Es war dieser Satz eines Arztes: „Ihr Sohn hat einen inoperablen Tumor im Gehirn.“ Bis dahin war Erik ein Junge, wie jeder andere auch: neugierig, verspielt und fast immer fröhlich.

Während der heute Sechsjährige nach diesem Satz noch nicht weiß, was die Untersuchungen ergeben haben und was sie bedeuten, bricht für seine Eltern Annett Schuldt und Torsten Noack von einer Sekunde auf die andere eine Welt zusammen.

Die Familie wohnt auf der Insel Rügen, liebe Verwandte von ihr in der Müritz-Region. Gemeinsam wollen sie um das Leben des kleinen Mannes kämpfen, auch wenn die Statistiken alles andere als aufmunternd sind. Aber aufgeben will niemand. Im Gegenteil.

„Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass Erik seinen Kopf schon länger schief hielt, aber damals haben wir das zunächst nicht so verbissen gesehen. Es folgten kleinere Veränderungen, im Urlaub im Oktober dann beschlich mich ein ungutes Gefühl, weil Erik ständig hingefallen ist und irgendwie tollpatschig war“, erzählt seine Mama Annett Schuldt.
Die 37-Jährige spricht inzwischen wie eine Medizinerin – Fachbegriffe sind ihr in Fleisch und But übergegangen. Denn seit jenem Tag, als dieser eine schlimme Satz fiel, hat sie sehr viel gelesen über die Erkrankung ihres Jungen, etliche Gespräche geführt und nächtelang recherchiert.

Kurz nach dem Urlaub und ersten Arztbesuchen, die keine Diagnose brachten, „fällt“ ein Auge von Erik weg, und er erzählt plötzlich, dass er schon länger Doppelbilder sieht. Der Augenarzt schickt den damals noch Fünfjährigen ins MRT, und die Kinderärztin äußert erstmals den Verdacht, dass Erik einen Tumor haben könnte. Unverzüglich fährt Annett Schuldt mit ihrem Sohn ins Klinikum Greifswald, wo das Kind unter Vollnarkose ins MRT gebracht wird.

„Das ganze hat eine Stunde gedauert, da wusste ich eigentlich schon, dass wir keine gute Nachricht bekommen. Und als der Neurologe dann auf mich zukam, war mir alles klar. „Ihr Sohn hat am Hirnstamm einen inoperablen Tumor, ein diffuses Ponsgliom“, sagt der Arzt und Annett Schuldt geht sofort eine Frage durch den Kopf: „Stirbt mein Kind?“

Die 37-Jährige bleibt trotz vieler Tränen und dem Gefühl, hilflos zu sein, stark. Sie muss zum einen für ihren Sohn da sein, zum anderen aber auch für ihre elfjährige Tochter Vivien, der sie ebenfalls erklären muss, was mit dem kleinen Bruder los ist. Und Erik? Wie erklärt man einem Fünfjährigen, wie krank er ist?

„Eine Ärztin der Onkologie hat ihm erzählt, dass er eine Beule im Kopf hat und deshalb nicht richtig gucken kann. Dass hat er verstanden. Und er weiß, dass sämtliche Behandlungen, die jetzt folgen, dazu da sind, diese blöde Beule zu zerstören“, berichtet Annett Schuldt.

Ab Anfang Dezember bekommt Erik, der gerne mit Playmobil spielt und momentan am liebsten SEK-Polizist werden möchte, die erste Bestrahlung. Dafür muss er jedes Mal eine kurze Vollnarkose bekommen – über einen speziellen Katheder. „Schlafmilch“ nennt er es. Insgesamt 30 mal bis heute. Die Narkose muss sein, denn bei der Bestrahlung ist es überaus wichtig, dass die Patienten ganz still liegen. Erik ist nie alleine. Entweder wacht Mama an seiner Seite oder Papa hält seine Hand. Und auch Freunde besuchen den tapferen Jungen, der vor wenigen Tagen sechs Jahre alt geworden ist. Sein Kumpel Diemo durfte sogar auf die Intensivstation, die Kita-Freunde Kerim, Jannik, Finn und Lennox muntern ihn auf, so oft es geht.

Neben der Bestrahlung wird mit einer Chemotherapie versucht, den Tumor zu verkleinern. Erik bekommt sie in Tablettenform. Die Nebenwirkungen halten sich noch in Grenzen, Erik darf momentan sogar wieder in die Kita und hat in dieser Woche seine Einschulungsuntersuchung gemeistert. Die vielen Tabletten schluckt er Tag für Tag ohne zu murren, denn er weiß, dass diese Beule in seinem Kopf weg muss.

Ob die Bestrahlung gewirkt hat, wissen die Eltern des kleinen Patienten noch nicht, eine Nachuntersuchung steht für den 23. Februar an. Aber ihnen ist bewusst, dass die bisherigen Behandlungen ihren Liebling nicht heilen können. „Man versucht, nicht jeden Tag daran zu denken, wie schlecht die Chancen stehen. Das würden wir nicht durchstehen. Wir klammern uns an jeden Strohhalm“, erzählt Mama Annett.

Ein solcher Strohhalm ist beispielsweise eine besondere Immuntherapie in Köln, auch in Heidelberg und London gibt es medizinische Fortschritte bei der Behandlung des „diffusen Ponsgliom“ bei Kindern.
Aber: Die Krankenkassen zahlen diese Therapien nicht. Deshalb ist die Familie dringend auf Spenden angewiesen.

Annett Schuldt, Torsten Noack, Verwandte und Freunde wollen nichts unversucht lassen, Erik zu retten und hoffen, dass der Albtraum, den sie seit einigen Wochen erleben, bald ein Ende hat. Und dass irgendwann ein Arzt auf sie zukommt und diesen Satz sagt: „Die Therapie hat geholfen.“

Wer helfen möchte hier das Spendenkonto:

Kontoinhaber: Netzwerk Rügen e.v.

IBAN: DE 12 130 910 540 106 352 332

Verwendungszweck: Erik

Alle Spenden werden ausschließlich für Eriks Therapie genutzt. Ein eventueller Überschuss wird an die Krebshilfe gespendet.

Wer immer die Möglichkeit hat, sollte diesen Beitrag teilen, damit möglichst viele Menschen von Eriks Schicksal erfahren und ihn sowie seine Familie unterstützen.

 


3 Antworten zu “Erik braucht Hilfe beim Kampf gegen eine „Beule“ im Kopf”

  1. Gordon Kempf sagt:

    Krebs, du bist die größte Scheiße und so ziemlich das Überflüssigste schlechthin!

    Mitmachen! Spenden, jetzt!

    Einführung EINER starken Solidargemeinschaft für ALLE. Keine Privilegien mehr für Besserverdienende! Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV und Einführung einer Bürgerversicherung für ALLE, die sich aus SV-Beiträgen und Steuern finanziert!

    Die Immuntherapien gegen Krebs gehören zwingend und endlich hinein, in den Leistungskatalog der Krankenkassen.

    #gkvspitzenverband #GroKo

    https://www.gkv-spitzenverband.de/

  2. Simone sagt:

    Vor einer Weile gab es da mal einen bzw. Mehrere Berichte bei Stern Tv über die erfolgreiche Behandlung mit Metadon. Da gab es einen Arzt der das verabreicht.

  3. marie sagt:

    Hallo,
    schauen Sie doch mal in das von Mikobiologen geschriebene Buch „Krebs liebt Zucker Patienten brauchen Fett“ Tumorwachstum ist von Kohlenhydraten abhängig, d.h eine ketogene Diät (eiweiss und Fett statt Brot und Schokolade ) kann das Wachstum aufhalten.https://www.amazon.de/Ketogene-Ern%C3%A4hrung-bei-Krebs-Tumorerkrankung/dp/3942772434
    Nachlesen kann man das auch in den Büchern von Dr. Spitzbart.
    Eine andere Möglichkeit sind hochdosierte Vitamin C Spritzen.
    Alles Gute

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