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Erste „Müritzer Thekennacht“ sorgt für volle Häuser, tränende Augen und schmerzende Lachmuskeln

4. März 2018

Premiere gelungen: Volles Haus in sechs Warener Gaststätten, rund 500 Gäste insgesamt, Gäste, die einen überaus vergnüglichen Abend erlebten:

Zum ersten Mal gab’s in Waren gestern die „Müritzer Thekennacht“ – nach dem erfolgreichen Start garantiert nicht zum letzten Mal. Sechs Comedians – sehr unterschiedliche Typen – haben das Publikum abwechselnd unterhalten.

Während die Gäste das Lokal nicht wechseln mussten, „wanderten“ die Künstler von Restaurant zu Restaurant. Für sie eine große Herausforderung, schließlich musste sie immer wieder bei Null starten, um ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen. Das gelang dem einen mehr, dem anderen nicht ganz so leicht.

Unterstützt wurden die Unterhaltungskünstler von einem Warener Autohaus, das sie von Haus zu Haus chauffierte. So wurde gestern Abend im „Ratskeller“, in der Kulturkneipe „FloMaLa“, im „Seehotel Ecktannen“, in „Fischers Küche“, im „U-Nautic“, und in „Paulshöhe“ herzhaft gelacht und natürlich auch geschlemmt. Entweder genossen die Gäste ein Drei-Gang-Menü oder wählten sich am Bufett ihre Favoriten aus.

Die Thekennacht ist übrigens keine neue Erfindung, sondern eine beliebte Veranstaltungsreihe, die schon viele Jahre in Schwerin sehr erfolgreich läuft und jetzt von den Veranstaltern „“KORL Event“ sowie Olaf Gaulke an die Müritz geholt wurde. In Schwerin sind die Eintrittskarten inzwischen – wie Bauer Korl es ausdrückt – Bückware. Ossis, wissen was damit gemeint ist…

Apropos Ossis, dieses Thema griffen gleich mehrere Comedians auf: Jochen Fahr als Volkspolizist verteilte nicht nur Schlagersüßtafel-Schokolade, sondern brachte die „Genossen“ streng auf Linie. Und Michael Ruschke überzeugte als wiederauferstandener Erich Honecker genauso wie als MV-Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Ach ja, und als Hausmeister, oh, Pardon, als Facility-Manager, wie es heute heißt.

Eindeutige Publikumslieblinge waren aber zwei Lokalprotagonisten: „Bauer Korl“ und „Taxi Heidi“. Sie sorgten für viele tränende Augen, schmerzende Lachmuskeln und ernteten tosenden Beifall. Kein Wunder, bei dem Einstieg, den beispielsweise Bauer Korl wählte: „Der einzig Vernünftige, der in Europa übrig geblieben ist, das ist der Mecklenburger.“ Peng. Alle anderen, so der gut gebuchte Alleinunterhalter, haben eh nicht alle Latten am Zaun.

Taxi Heidi hatte es eher mit Beziehungsproblemen zu tun, ihr Rudi will manchmal nicht so wie sie. Zum Glück, sonst könnte sie darüber ja nicht so herrlich philosophieren….

Der Termin für die nächste „Müritzer Thekennacht“ steht übrigens schon fest: Der 2. März 2019. Viele, die gestern Abend die Premiere erlebten, haben sich gleich mal Karten für das kommende Jahr gesichert.

Wir schließen mit einer Weisheit von Michael Ruschke, die aktueller nicht sein kann: „Die Warener in ihrem Lauf halten weder Merkel noch die GroKo auf!“

 


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