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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe „Schlafapnoe und COPD“ 

5. Februar 2018

Wer von den Krankheiten Schlafapnoe und/oder COPD (Lungenkrankheit) betroffen ist – sei es unmittelbar als Patient oder als Angehöriger – hat das Bedürfnis, sich mit anderen auszutauschen, die in ähnlicher Lage sind. In Waren gibt es jetzt eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige, die sich heute Abend zum ersten Mal in der Klink Amsee trifft.

Die COPD bezeichnet eine Krankheit der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot (AHA) gekennzeichnet ist. Die Erkrankung ist irreversibel (nicht rückführbar).
In Deutschland sind rund 6,8 Millionen von einer chronisch obstruktiven Bronchitis betroffen (bei den über 70-Jährigen sind es mehr als 25 %).

Im Verlauf der vier Stadien nehmen vor allem die Hauptsymptome Husten, Auswurf und Atemnot zu. Eine starke Verschleimung der Bronchien führt zu vermehrtem Auswurf (Sputum) – ein zähflüssiger Schleim, welcher abgehustet wird. Der Husten ist die Folge der verschleimten Bronchien, was nach dem Erwachen am stärksten ist. Das Abhusten des Schleims ist häufig problematisch. Atemnot tritt anfangs bei Belastung und später in Ruhe auf, welche sich steigern kann bis zur vollständigen Bewegungseinschränkung der Patienten.

Die COPD ist eine Krankheit, die aufgrund der steigenden Immobilität oft eine ganz eigene Problematik entwickelt: Die Teilnahme an sozialen Aktivitäten wird erschwert, und es droht eine zunehmende Vereinsamung.

In der COPD-Selbsthilfegruppe finden sich Menschen, die mit den gleichen Sorgen und Problemen im Alltag zu tun haben. Hier treffen Patienten auf Patienten, die Erfahrungen im alltäglichen Umgang mit der Erkrankung austauschen und sich gegenseitig moralisch unterstützen.

„Ich möchte im Rahmen der Selbsthilfegruppe diesen Betroffenen helfen, indem ich aufkläre über die Erkrankung, entsprechende Hilfsmittel, Patientenrechte, Neuigkeiten und auch indem ich Tipps zur Pflege der Masken und Geräte gebe. Vielen nützt aber auch einfach, wenn sie merken, dass sie nicht alleine stehen. Zum Zwecke einer solchen Begegnung mit anderen Schlafapnoe und/ oder COPD-Betroffenen und deren Angehörige möchte ich regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch organisieren“, so Birgit Peschke als Leiterin der Selbsthilfegruppe.

1. Veranstaltung der COPD-Gruppe heute um 17 Uhr in der Klinik Amsee, Medienraum.

Birgit Peschke, Kontakt: 0162 633 52 53


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