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Fahrradfahrer geben Waren ein „befriedigend“

13. Juni 2017

Da gibt’s eindeutig noch Reserven: Der ADAC hat im Herbst vergangenen Jahres wieder gefragt, wie fahrradfreundlich die Städte und Gemeinden in Deutschland sind: Mehr als 120 000 haben ihre den Online-Fragenbogen ausgefüllt und damit insgesamt 539 Städte und Gemeinden bewertet. Darunter auch Waren. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.
Die Müritzstadt erhält demnach eine 3,2 – Grundlage sind die Schulnoten 1 bis 6 (1=fahrradfreundlich, 6=nicht fahrradfreundlich).  Bei den bewerteten Städten unter 50 000 Einwohnern landet Waren damit auf Platz 46 von 364 und unter dem Durchschnitt, der bei 3,7 liegt.

Als besonders positiv bewerteten die Teilnehmer die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums, das gute Angebot an öffentlichen Leihfahrräder und, dass die Ziele zügig per Rad erreicbar sind.

Als negativ nannten sie unter anderem das unsichere Radfahren im Mischverkehr mit Autos, häufige Konflikte mit Fußgängern sowie schlechte Ampelschaltungen für Radfahrer.

Die Kritikpunkte sind so neu nicht. So kommen sich Radler und Fußgänger insbesondere am Seeufer und im Bereich des Speichers in der Kietzstraße gefährlich oft ins Gehege. Kaum nachvollziehbar, dass der Radweg vor dem Kietzspeicher so angelegt wurde, dass Fußgänger, die über die Ampelkreuzung wollen, eben diesen Radweg kreuzen müssen. Entschärft wurde dagegen die Situation in der Gerhart-Hauptmann-Allee, die jetzt Fahrradstraße ist.

Alle Ergebnisse: www.fahrradklima-test.de


9 Antworten zu “Fahrradfahrer geben Waren ein „befriedigend“”

  1. Jens sagt:

    Die Fußgänger müssen immer den Radweg überqueren wenn sie über die Strasse gehen wollen , egal wo. Also Augen auf im Strassenverkehr. Und gegenseitige Rücksichtnahme. Dann funktioniert das schon.

    • Aber am Kietzspeicher müssen sie auf dem Radweg stehen, wenn sie an der Ampel warten.

      • Jens sagt:

        Da sollten Sie etwas genauer hinschauen. Das ist nicht der Fall. Die Fußgänger können auf einem Streifen zwischen Fahrbahn und Radweg stehen. Machen Sie aber nicht. Weil sich der Radweg nicht vom Fußgängerweg abhebt. Das ist am Hafen das selbe Problem. Das sollte man ändern.

  2. Sylvi sagt:

    Ist 3,2 im Vergleich zu 3,7 nicht über dem Durchschnitt, wenn 1 Radfahrer freundlich ist?

    • Kommt auf die Betrachtung an. Unter dem Durchschnitt, also besser als der Durchschnitt….

      • jfk sagt:

        Unterdurchschnittlich bleibt immer noch schlechter als der Durchschnitt, auch wenn sich hier jemand herauszureden versucht 😉
        Aber mal was zum Thema Gehörendes: sehr gefährlich finde ich auch den Trafokasten am Radweg zwischen Hafen und Kietzkreuzung, zumal dessen Betondach in die Fahrbahn des Radweges hineinragt. Nach einem Hinweis hatte die Stadt mal halbherzig einen rot-weißen Warnaufkleber angebracht (der leider sehr schnell wieder verschwunden war) -allerdings federt der Aufkleber im Falle eines Sturzes da auch nichts ab. Hoffen wir, dass dort immer alles gut geht…

  3. Cori sagt:

    Als Radfaher bedarf es in Waren wirklich viel gegenseitige Rücksichtnahme, um unversehrt von einem zum anderen Ende zu gelangen. Ich finde es auch am Kietzspeicher und am Hafen gefährlich. Oft liegt es daran, dass für Fußgänger der Radweg nicht eindeutig erkennbar ist. Leider fühlt man sich als Radfahrer dabei als „Störfaktor“ und wird manchmal sogar beschimpft…Vielleicht sollte sich die Stadt mal ganz schnell Gedanken darüber machen, diese Situation zu verbessern, da ja immer mehr Touristen nach Waren kommen sollen und dadurch das Fußgänger – und Radfahrerpotenzial zunimmt. Oder muss erst was passieren, denn es gibt Ecken z.B. am Ende des Hafenbeckens, wo sich nicht nur Fußgänger und Radfahrer, sondern neuerdings auch motorisierte Fahrzeuge ins Gehege kommen.
    Also liebe Stadtverteter…ganz schnell ran an eine gute Lösung für alle!!!

  4. Steinhorst sagt:

    Die Stadt sollte die Randmarkierungen erneuern
    Derzeit am Hafen kaum zu erkennen
    Mit freundlichen Grüßen

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