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Feuerwehrleute beleidigt: Bootsverleiher zu Geldstrafe verurteilt

27. Januar 2015

Seine Beleidigungen gegenüber Feuerwehrleuten aus Malchow und Rogeez kommen einem Bootsverleiher aus dem Amtsbereich Malchow teuer zu stehen. Der Mann hatte die Einsatzkräfte während eines Wasserrettungseinsatzes am Plauer See beschimpft und beleidigt. Der Grund: Einsatzfahrzeuge blockierten seine Grundstückszufahrt zum Hafen.

Laut Anklage soll der Bootsverleiher die Feuerwehrleute als “unterbemittelt” und “Idioten” beschimpft haben. Die Feuerwehr ließ sich das nicht gefallen und erstattete daraufhin Strafanzeige.

Das Amtsgericht Waren verurteilte den 52-jährigen Mann heute zu einer Geldstrafe von 400 Euro. In seiner Urteilsbegründung wies Richter Michael Kasberg darauf hin, dass die Feuerwehr in einem solchen Fall wichtigere Dinge zu tun habe, als die Fahrzeuge im Sinne Unbeteiligter abzustellen.

Heiko Delph, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Malchow, zeigte sich nach dem Urteil erleichtert. „Wir sind mit dem Urteil grundsätzlich zufrieden. Wir müssen uns während eines Einsatzes nicht beschimpfen oder beleidigen lassen. Damit haben wir ein Zeichen gesetzt. Oftmals werden ehrenamtliche Helfer während der laufenden Einsätze beschimpft, oder sogar tätlich angegriffen. Das Urteil heute soll alle Retter in ihrer ehrenamtlichen Arbeit bestärken.“

Text: Nonstopnews Müritz


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