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Fleesensee-Resort nach Sorgen-Jahren auf der Erfolgsspur

15. Januar 2016

Die neuen Eigentümer des Hotel- und Sportresorts Fleesensee zeigen sich mit ihrem ersten Geschäftsjahr in Göhren-Lebbin mehr als zufrieden. „Die Auslastung war sehr gut, bis Ende November konnten wir eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von sechs Prozent verbuchen. Der Umsatz bewegt sich bei unseren Eigenbetrieben im Bereich von 30 Millionen Euro. Damit ist das Urlauberresort Fleesensee unser bestes Investment“, erklärte Kai Richter als Geschäftsführender Gesellschafter der Linder Investment Management GmbH (LIM), die das Resort gemeinsam mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin im Jahr 2014 erworben hat.

Richter kündigte zudem weitere Investitionen in den kommenden Wochen und Monaten an und verriet ein ganz besonderes Sponsoring: Das Hotel- und Sportresort unterstützt ab der Rückrunde die Bundesliga-Elf von Hertha BSC, die derzeit auf Tabellenplatz drei steht.

Golf1Dass bei Spielen der Berliner Mannschaft künftig „Fleesensee“ an den Banden zu lesen sein wird, hat seinen Grund: „Wir wollen mehr Gäste aus den deutschen Metropolen gewinnen. Urlaub in Deutschland ist Trend und wird immer beliebter. Davon können und davon wollen wir profitieren“, so Kai Richter, der in dieser Woche gemeinsam mit Jörg Lindner, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter, sowie Björn Völz, Geschäftsführer des Resorts, das umgebaute Restaurant im Golfclub präsentiert hat.

Rund 500 000 Euro sind in Umbau geflossen, weitere 200 000 sollen die neuen Terrassen kosten, die im Frühjahr gebaut werden und es den Gästen ermöglichen, den Golfern bei leckerem Essen oder einem Gläschen Prosecco  zuzuschauen.

Derzeit wirbeln auch zahlreiche Handwerker im barocken Schloss, dessen Restaurants, Bars sowie Tagungsräume spätestens Ostern in neuem Design erscheinen sollen. Ende des Jahres ist dann der SPA-Bereich des Schlosses an der Reihe, unter anderem tüfteln die Planer an einem Außenpool, was nicht so leicht ist, wie bei anderen Einrichtungen, da beim Schloss auch die Denkmalschutzbehörde ein Wörtchen mitzureden hat.

Bald auch Fleisch von eigenen Rindern auf dem Teller

Ausbauen wollen die Inhaber des Resort zudem den Bereich „Organic“, spricht, sie wollen mehr Lebensmittel selbst produzieren. Schon seit einigen Monaten gibt’s bekanntlich die „grünen Eier“, von den eigenen Hühnern, die mit ihrem mobilen Stall durchs Areal ziehen. Und auch Obst und Gemüse bauen die „Fleesenseer“ inzwischen in Größenordnungen selbst an. “

Wir haben hier auf dem Gelände rund 3000 Obstbäume vorgefunden, die alle nicht katalogisiert waren. Darunter sind auch sehr alte und besondere Sorten, wie die Schwarzkirsche“, schwärmt Kai Richter und berichtet, dass man die Bäume inzwischen mit Hilfe eines Experten katalogisiert habe und demnächst etwa 2000 weitere pflanzen wolle.

Auch eine eigene Rinderzucht ist in Arbeit.“Wir möchten, dass unsere Gäste eine andere Beziehung zu den Lebensmitteln bekommen und sie mehr zu schätzen wissen“, erklärt der Geschäftsführer. In den Restaurant werden Obst und Gemüse sowie die eigenen Eier bereits verarbeitet.

In Sachen Werbung und Vermarktung setzen die Eigentümer zum einen auf eine neue Homepage, die demnächst online geht und über die man nicht nur die Resort-Betten buchen kann, sondern sämtliche Ferieneinrichtungen in Göhren-Lebbin.
Zum anderen freuen sich die Mitarbeiter auf den großen Auftritt bei der Tourismusmesse ITB im März. „Gemeinsam mit dem Tourismusverband richten wir dort einen Fleesensee-Abend aus. Das ist Super-Werbung.“

Foto unten: Manchmal müssen auch Chefs mit Hand anlegen: Jörg Lindner, Kai Richter und Björn Volz (von links) bei der Vor-Eröffnung des umgebauten Golfrestaurants am Zapfhahn.

Zapfen


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