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Gastronomie-Arbeitgeber werben um neue Mitarbeiter

15. Februar 2018

Es gibt wohl kaum eine Branche, die händeringender Personal sucht, als die Gastronomie. Weit über 100 freie Jobs in der Gastronomie präsentiert der Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter in der Seenplatte auf dem „Bewerbertag Gastronomie“ in Waren  am 28. Februar. Insgesamt stellen 13 Gastronomie- und Hotelbetriebe aus der Müritz-Region ihre freien Stellen vor.

Die Besucher können sich einen eigenen Eindruck von den Arbeitsbedingungen sowie Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Branche machen und sich auf die Arbeitsplätze direkt bewerben. Bildungsunternehmen sind ebenfalls Vor Ort.

Insbesondere für Quereinsteiger sind die Perspektiven in dieser Branche mit ihren vielfältigen Aufgabenbereichen hervorragend.

„Einsatzbereitschaft, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Einstieg ins Gastgewerbe“, weiß Thomas Besser, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, aus den Gesprächen mit den Unternehmen. „Alles andere kann man lernen.“

Vor Ort sind auch Vermittlungsfachkräfte von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die beispielsweise über finanzielle Hilfen für die Einarbeitungszeit und zu Starthilfen in den Job informieren.

Wann: 28. Februar 2018 von 10.30 bis 12.30 Uhr

Wo: Hotel am Bahnhof, 17192 Waren (Müritz)


11 Antworten zu “Gastronomie-Arbeitgeber werben um neue Mitarbeiter”

  1. HPF sagt:

    Erwünschte Einsatzbereitschaft, Freundllichkeit und Zuverlässigkeit auf der einen Seite setzen angemessene Vergütung voraus. Und daran mangelt es in erheblichem Maße. Nicht zuletzt deshalb wandern potenzielle Bewerber in die alten Bundesländer ab. Dort ist die Vergütung deutlich besser. Darüber sollten die örtlichen Gastronomen einmal ernsthaft nachdenken und eine angemessene Bezahlung ermöglichen.

  2. H. Westphal sagt:

    Ich kann mich den ersten Kommentar nur anschließen. Von den Bewerbern erwartet man viel und entlohnt wird, wenn überhaupt, mit Mindestlohn. Man muß dann eben zum Amt und ‚Aufstocken‘ gehen . Die Arbeitszeiten sind lang und unregelmäßig. Hat man gut gearbeitet wird man nach der Saison entlassen und eventuell in der nächsten wieder eingestellt. Familien oder Lebensplanung sind fast unmöglich. Deshalb wandern die gut ausgebildeten Fachkräfte Richtung Westen oder ins deutschsprachige Ausland ab. Die Probleme sind hausgemacht und gelten nicht nur für Gastronomie.

  3. D. K. sagt:

    Wie soll das bitte funktionieren?
    Auf der anderen Seite möchte man auch am liebsten schön billig essen gehen und für 10,-€ eine Riesen Portion bekommen.
    Dann erwartet man noch einen guten Service und ist auch nicht bereit ein angemessenes Trinkgeld zu geben.
    Kein Wunder dass hier auch keiner arbeiten will und die Arbeitgeber überhaupt nicht mehr bezahlen „können“ .
    Denkt mal drüber nach.

    • Bernhard sagt:

      Auch in den „hochpreisigen“ Hotels und Restaurants ist die Bezehlung der Sercicekräfte nicht besser.
      Das ist am besten an der hohen Personal-Fluktuation dort und den immer wiederkehrenden Stellenanzeigen zu ersehen.

  4. Jürgen Pf sagt:

    Die Autos und Häuser werden immer größer und dann bleibt nur noch Mindestlohn für die ach so undankbaren Angestellten übrig,wann begreifen einige Gastronomen das endlich.gute Arbeit guter Lohn so einfach ist das👏

  5. Hermann W. sagt:

    In Östereich verdient ein Kellner, lt. eigener Aussage, das doppelte wie hier. Die Preise sind allerdings nur geringfügig höher. Es ist wohl ein Märchen, dass hier nur Mindestlohn bezahlt werden kann. Es muß ja nicht in jedem Jahr ein neuer BMW für den Gastronomen übrig sein.

  6. East West sagt:

    Es ist wirklich so in Deutschland,wer will denn hier noch in der Gastro. arbeiten? Bei diesen Hungerlöhnen und bei den ganzen Arbeitsstunden,das ganze Verhältniss stimmt doch einfach nicht. Und da brauchen auch nicht immer die Arbeitgeber so tun,als ob es immer am Personal liegt,nein ist müßt mal langsam anfangen zu denken,warum keiner mehr in der Gastro.arbeiten möchte. Jedes Wochenende die Zeiten sind doch längst vorbei,das macht keiner mehr. Wie wäre es mal mit Familienfreundlichen Arbeitszeiten??? Das bekommt man doch wohl hin,aber wenn die Arbeitgeberseite sich ständig so stur hinstellt,wird sich in dieser Branche nicht viel ändern. Und auch das pünktliche bezahlen der Angestellten sind doch Voraussetzungen,die erfüllt werden müssen. Und da gibt es Leider hier in Waren genügend Schwarze Schafe,die es mit dem pünktlichen zahlen nicht so nehmen. Aber das sind dann die ersten die schreien,Sie würden kein Personal finden.

  7. W. C. sagt:

    Vielleicht sollten mal die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit eine Saison in der Gastronomie arbeiten. Mehr sage ich nicht dazu………

  8. Thora sagt:

    Die Preise sind in Waren schon lange auf und am Hafen weit über Westniveau.
    Ich bin gebürtiger Warener (Jg. 1965) und lebe seit über 25 Jahren in Heidelberg. Regelmäßig bin ich in Waren zugegen und freue mich über die allgemeine Entwicklung in meiner Heimatstadt.
    Aber genauso bin ich bei Rückkehr erleichtert wieder in HD relativ günstig in einer Wirtschaft Essen gehen zu können.

  9. HPF sagt:

    Thora beschreibt eine Tatsache. Selbst in den Touristenzentren der sog. „Alten Bundesländer“ ist der Gang ins Restaurant meist preislich günstiger, zumindest nicht teurer, als z.B. in Waren. Und das, ob obwohl dort z.T. deutlich! höhere Vergütungen an die Mitarbeiter/innen gezahlt werden und die Qualität der Speißen in aller Regel deutlich höher ist. Und ich spreche aus eigener Erfahrung.

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