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Geschwindigkeitssünder in der Baustelle

26. Januar 2016
PB1Die Autobahnpolizei hat heute etliche Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die im Baustellenbereich der Petersdorfer Brücke zu fix unterwegs waren.
Heute vormittag beispielsweise die Fahrerin eines Rover Mini, die mit 93 km/h bei erlaubten 40 km/h am Blitzer vorbei düste. Auf sie kommen jetzt ein Bußgeld und ein Fahrverbot zu.
Mit ihr verstießen weitere 19 Fahrzeugführer gegen das Tempolimit. 6 Buß- und 13 Verwarngeldverfahren mussten insgesamt eingeleitet werden.
Dass in diesem Bereich Geschwindigkeitsmessungen notwendig sind, ist durch eine Aufzeichnungsanlage deutlich geworden. Sie registrierte bei erlaubten 40 km/h Geschwindigkeiten bis zu 144 km/h – in dieser Baustelle mehr als gefährlich.
Die Linstower Außenstelle des Autobahnverkehrspolizeireviers Dummerstorf kündigte weitere Kontrollen in dem Bereich an.

2 Antworten zu “Geschwindigkeitssünder in der Baustelle”

  1. w sagt:

    Ich fuhr 7 Jahre berufsbedingt 100.000 km/Jahr und lernte dabei, dass kein Versuch, durch überhöhte Geschwindigkeit Zeit zu schinden, aufgeht. Selbst wenn ich ein paar Minuten über hunderte Kilometer herausgefahren habe, bin ich danach so fertig, dass die Zeit für die nötige Erholung draufgeht. Spätestens dann, wenn man zwei Polizisten gegenüberstehen sollte, um zu erklären, warum man Gesetze ignoriert, ist die gewonnene Zeit aus hundert Geschwindigkeitsverstößen dahin. Wer sachlich herangeht, muss dann auch die Zeit dazurechnen, die er arbeitet, um die Strafen zu bezahlen und für den Mehrverbrauch an Sprit. Ich jedenfalls mag vor allem das ungute Gefühl nicht, wenn die Gedanken darum kreisen: wurde ich geblitzt oder nicht?
    Ergebnis war dann, dass mein LPG-Verbrauch trotz straffer Fahrweise deutlich unter der Herstellerangabe für Benzin liegt. Das ist eigentlich umgekehrt. Dass ich das letzte Mal vor 1/2 Million Kilometern geblitzt wurde, mag, zugegeben, auch Zufall sein. Es kann ja jederzeit passieren.

    Vor Baustellen traue mir nicht, ohne den Rückspiegel im Auge zu behalten, die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten. Zu groß die Gefahr, von hinten gerammt zu werden. Es ist verflixt. Trotz des Kompromisses, den ich da treibe, donnern in jeder 80er Zone mehrere Fahrer mit 130 links vorbei und scheren haarscharf in der Zusammenführung der Spuren vor mir ein. Zeitgewinn aus dem Abstand berechnet: eine Sekunde. Sie wollen es also wissen und sie sollen genau das kriegen, was sie zu gern bejammern. Fette Bußgelder.

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