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Hochkarätiges Springturnier mit Dorffest-Charakter in Groß Vielen

6. August 2016

Heute früh zieht Leben ins sonst eher beschauliche Groß Vielen bei Penzlin ein. Transporter mit Pferden rollen an, mit denen Reiter am traditionellen Springturnier teilnehmen, das um 9 Uhr beginnt. 120 Reiter aus 45 Vereinen haben sich für das zweitägige Turnier am Samstag und Sonntag angemeldet. Einige von weit her, wie beispielsweise Paul Niemz aus Hoyerswerda.

21 Entscheidungen stehen auf dem Turnierplatz an. Zwei mittelschwere Springprüfungen am Samstag und Sonntag sind die sportlichen Höhepunkte. Junge vierjährige Springpferde eröffnen das Turnier heute um 9 Uhr. Um 12 Uhr beweisen sich die Einsteiger im Turniersport bei einem Stilspringen, bevor es ab 13 Uhr bei drei Entscheidungen A-Springen sehr schnell werden wird.
Um 16.30 Uhr dann ein Springen mit höheren Anforderungen (Klasse L) und um 18 Uhr der Preis der LVM Versicherung von Ingrid & Kathleen Maas, eine Springprüfung der Klasse M.

08-02-Ralf GramenzRegelmäßige Besucher der Reitturniere in Groß Vielen wissen, dass es auch am Samstagabend hoch interessant wird. Der „Kampf der Gespanne“ beim Hindernisfahren ab 20 Uhr bietet Action pur. Beim Schauprogramm um 21 Uhr geht es eher etwas ruhiger zu.

Kein Reitturnier in Groß Vielen ohne Flutlichtspringen, das seit vielen Jahren große Beachtung findet. Die einheimischen Reiter, die bei diesem Turnier mit 12 Aktiven die meisten Teilnehmer stellen, waren in den zurückliegenden Jahren meistens vorn zu finden und sind auch diesmal gut gerüstet. Anschließend geht es nahtlos in den legendären Reiterball im Festzelt über.

Auch am Sonntag ertönt das erste Startzeichen vom Richterturm um 9 Uhr. Um 10 Uhr beginnt das Mannschaftsspringen, das bei den Turnieren in der Müritz-Region einen hohen Stellenwert hat. Titelverteidiger sind die „Hummeln“ aus Groß Nemerow. Über die Mittagszeit steht der Platz jungen Reitern zur Verfügung, die in den Turniersport einsteigen wollen.

Um 13.45 Uhr wechselt die Klientel – die Generation der Ü40 Reiter trägt unter sich ein Springen aus, das mit Stechen ausgeschrieben ist. Hier will auch Ralf Gramenz angreifen, ein reiterliches Urgestein des Gastgebers Groß Vielen.
Um 15.15 ziehen die Anforderungen bei einem L-Springen wieder deutlich an. Der Große Preis der Stadt Penzlin beginnt um 16.30 Uhr. Die 29-jährige Steffi Rauschenberg aus Zirzow, die für den Reitverein Vier Tore Neubrandenburg reitet, will den Titel wieder zurück erobern, den sie sich schon 2013 und 2014 erkämpfte und der ihr im vorigen vom einheimischen Stefan Hentschel weggeschnappt wurde. Aber auch in Maximiliane Hoffschildt aus Zirzow dürfte sie neben Hentschel eine ernst zu nehmende Konkurrentin haben.

Kinder der Besucher können sich an beiden Tagen bei dem Turnier mit Dorffestcharakter auf der Hüpfburg tummeln. Im Festzelt, das auch bei mäßigem Wetter Schutz bietet, gibt es leckeren selbstgebackenen Kuchen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Der 46-jährige Groß Vielener Ralf Gramenz, in seiner Jugend ein Multitalent im früheren Bezirk Neubrandenburg, will mit seinem zehnjährigen Ublesko auch in diesem Jahr vor heimischer Kulisse wieder reiten.

Text: Franz Wego
Foto: Jutta Wego


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