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In Malchow sagen künftig auch Kinder, wo es lang geht

15. Oktober 2016

In Malchow soll es künftig ein Kinder- und Jugendparlament geben. Das haben die Stadtvertreter in dieser Woche einstimmig nach einem Antrag der Bündnisgrünen beschlossen. Das Kinder- und Jugendparlament soll als jugendpolitisches Forum „offizieller“ Ansprechpartner überparteilich die Interessen der Kinder und Jugend vertreten.

Neu ist die Idee nicht, denn in vielen Städten und Gemeinden gibt es Kinder-und Jugendparlamente bereits. In der Müritz-Region wird das Malchower allerdings das erste sein.

Freunde Daumen hoch„Wir haben uns gefragt, für wen wir unsere Inselstadt entwickeln. Klar, für die nächsten Generationen. Und da ist es doch nur logisch, die nachfolgende Generation in verschiedene Entscheidungsprozesse bereits zu integrieren“, so Mirko Henschler als Fraktionsvorsitzender der Malchower Bündnisgrünen gegenüber „Wir sind Müritzer.
„Wir müssen zukünftig mehr mit ihnen und nicht über ihre Köpfe hinweg diskutieren und entscheiden.“

Das Kinder- und Jugendparlament soll den jungen Malchowern eine Stimme geben, sie werden aufgefordert, sich einzumischen, ihre Ideen und Wünsche einzubringen und offen zu diskutieren.

„Wer sich über fehlende Freizeitmöglichkeiten, dreckige Spielplätze oder Schulhöfe ärgert, hat durch dieses Gremium die Möglichkeit und das ausdrückliche Recht, bei kommunalpolitischen Planungen und Entscheidungen aktiv mitzubestimmen. Die Malchower Kinder und Jugedlichen sollen die Chance bekommen, ihre Vorstellungen und Verbesserungsvorschläge vorzubringen und diese aktiv in die Tat umzusetzen“, meint Mirko Henschler.

In den kommenden Wochen werden sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Kultur, Schule, Sport und Soziales mit der konkreten Umsetzung beschäftigen.

Wir sind gespannt auf die erste Sitzung der „Nachwuchspolitiker“ aus Malchow


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