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Jugendlicher rastet bei Polizeikontrolle aus

22. Januar 2016

Polizeikelle Halt PolizeiSo schnell wird aus einer harmlosen Polizeikontrolle ein für die Beamten nicht ungefährlicher Einsatz: Warener Schutzleuten sind in der letzten Nacht zwischen Waren und Klink zwei Radler aufgefallen, die ohne Licht unterwegs und deshalb nur sehr schlecht zu erkennen waren.
Wenig später entdeckten die Beamten die beiden Radfahrer in einer Bushaltestelle, hielten an und wollten sie kontrollieren. Einer der beiden schwang sich aufs Rad und flüchtete.
Sehr weit kam er allerdings nicht, an einer Böschung ging’s für ihn nicht weiter, er kippte in eine Hecke. Da er weiter flüchten wollte und sich auch massiv wehrte, mussten ihm die Polizisten Handfesseln anlegen.
Der 19-Jährige erklärte, dass er geflüchtet sei, weil er dachte, dass sein Vater ihn angezeigt habe, weil er sein Fahrrad ohne Erlaubnis nutze.
Das war aber wohl nicht alleinige Grund, denn bei einer Durchsuchung fanden die Beamten Drogen bei dem jungen Mann, der in einem Dorf bei Waren wohnt.
Plötzlich fing der 19-Jährige an, sich wieder zu wehren und um Hilfe zu schreien. Die Polizisten konnten ihn einigermaßen beruhigen und gestatteten dem jungen Radler, seinen Vater anzurufen. Dem erzählte er dann, dass die Polizisten ihm die Pulsadern aufgeschnitten hätten und ihm jetzt das Herz sehr schmerze.
Wie sich herausstellte, hat der 19-Jährige schon eine längere Drogenkarriere hinter sich und war schon mehrfach auf Entzug. Da er sich nicht beruhigen konnte, nahmen ihn die Polizisten mit auf die Wache und riefen einen Rettungswagen. Die Sanitäter brachten ihn schließlich ins Krankenhaus.


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