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Junge Schwestern bringen frischen Wind in „Alte Warener Zeitung“

28. Dezember 2016

zeitung4Vor einem Jahr sind sie ins kalte Wasser gesprungen, inzwischen schwimmen sie schon ziemlich sicher in der Tourismus-Branche: Adina Terzenbach und ihre Schwester Katrin Mader sind zwei Warenerinnen, die gerne arbeiten, und das machen sie seit gut zwölf Monaten im eigenen Hotel.
Sie haben die „Alte Warener Zeitung“ in der Großen Grünen Straße gepachtet und freuen sich über ein wirklich erfolgreiches, aber auch sehr anstrengendes Geschäftsjahr.
„Wir sind Müritzer“ hat ein Jahr, nachdem sie das Fachwerkhaus mitten in der Warener Innenstadt übernommen haben, bei ihnen vorbeigeschaut.

14 Zimmer gibt’s in dem sanierten Gebäude, das noch immer den Charme längst vergangener Zeiten versprüht. Und diesen Charme wollen die Schwestern noch mehr „heraus kitzeln“. „Das Thema ‚Warener Zeitung‘ soll mehr in den Vordergrund rücken. Wir haben schon einige alte Exemplare auf Platten drucken lassen, im gesamten Haus gibt es historische Bilder, und auch an anderen Stellen erinnern wir gerne an die Geschichte des Hauses“, erzählt Adina Terzenbach.

zeitung1In dem Haus Nummer 11 in der Großen Grünen Straße war früher Verlag der „Warener Zeitung“ untergebracht. Sie erschien als Wochenblatt erstmals im Jahr 1841 und wurde 1945 eingestellt. An den Verlag erinnern inzwischen viele Exemplare der „Warener Zeitung“ , die sich überall im Gebäude finden.

„Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Zeitungen und Erinnerungsstücke an die damalige Zeit bekommen“, so Katrin Mader. Sie leitet das Hotel hauptsächlich, denn Schwester Adina hat noch einen anderen Job: Sie betreibt den Kiosk auf dem Campinglatz Ecktannen und kann sich deshalb nur in der Nachsaison um das Hotel in der Altstadt kümmern. Doch die Aufgabenverteilung scheint unter den Schwestern kein Problem, auch wenn beide sagen: Es war ein hartes Jahr.“

zeitung2Denn neben dem eigentlichen Hotelgeschäft haben Adina Terzenbach – 39 Jahre alt – und ihre zwei Jahre jüngere Schwester auch noch in viele Neuerungen investiert. So in die Ausstattung, aber auch in die Vermarktung des Hauses. Und sie freuen sich, dass fast alles, was sie – zum Teil noch ohne Erfahrung – anpackten, gut geklappt hat. „Klar mussten wir auch Lehrgeld bezahlen, aber so ist das nun mal“, meint Adina. Sie und ihre Schwester sind für die kommenden Jahre voller Pläne und können sich schon jetzt über mangelnde Buchungen wahrlich nicht beklagen.

„Zu unseren Kunden zählen sowohl Geschäftsleute als auch Familien, da wir größere Zimmer im Angebot haben.“ Selbst nach der Saison bleibt das Hotel geöffnet, Silvester haben die Warenerinnen kaum Zeit zum Anstoßen, sondern ordentlich zu tun.

Hier und da wollen sie in den kommendne Monaten weiter nachbessern. Und vor allem die Geschichte der „Warener Zeitung“ noch mehr aufleben lassen.

Foto unten: Adina Terzenbach (l.) und Katrin Mader führen das Hotel „Alte Warener Zeitung“ in der Innenstadt seit einem Jahr.

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Eine Antwort zu “Junge Schwestern bringen frischen Wind in „Alte Warener Zeitung“”

  1. Dr.Hans-Joachim Radisch sagt:

    Dank an „Wir sind Müritzer“ für die einfühlsame Nachzeichnung des tollen Jobs, den die beiden Schwestern jetzt schon zwei Jahre in und mit dem Hotel leisten. Es geht einem das Herz auf, wenn man die vielen liebevollen Details sieht, mit denen sie diesem gastlichen Haus ihren Stempel aufdrücken und es wahrlich zu ihrem Auftritt gegenüber vielen dankbaren Gästen machen!

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