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Kettensägen kreischen auf der Müritz

14. Februar 2017

Das war harte Arbeit: Nach etwa drei Stunden haben Florian Buß und seine Mitarbeiter vom Stadtbauhof heute eisige Tatsachen geschaffen. Ein langer Wasserstreifen ziert jetzt den Steg am Volksbad. Mit einer Motorkettensäge, die ein 75 Zentimeter langes Schwert hat, sägte Auszubildender Til Steffenhagen das Müritz-Eis auf. Kiene leichte Sache, denn allein die neue Säge ist etwa zehn Kilogramm schwer.

Kurz nachdem die Arbeiter den Steg freigeschnitten hatten, wurden mit einer Art Axt Löcher in das etwa 16 Zentimeter dicke Eis geschlagen und Schilf hineingesteckt. Als Warnung. Wenige Minuten später kamen bereits die ersten Neugierigen, darunter auch zwei Hunde samt Besitzer.

Schwimmmeister Jörg Felgner hatte die Stadtbauhof-Mitarbeiter angefordert. Ob noch weitere Stege einen Schutzstreifen erhalten, war bis zuletzt noch nicht sicher. Auf dem Eis waren schon kurz nach dem Aufschneiden dumpfes Knallen und ein Eis-Knarren zu hören, das signalisierte, wie sich der Eispanzer bei Sonne bewegt.


3 Antworten zu “Kettensägen kreischen auf der Müritz”

  1. Hirschner sagt:

    Warum ist dieses Jahr die Feisneck eigentlich nicht zugeforen?
    Hat es etwas mit der Großbaustelle neben dem Flomala zu tun?

  2. w sagt:

    Ich denke, es egt darum zu verhindern, dass der Steg durch die Eisbewegung Schaden nimmt. Ist es da nicht recht spät, das Eis aufzuschneiden, wenn es so dick ist und für die nächsten Tage Tauwetter angesagt ist? Manche privaten Stegbesitzer sind da schneller dabei und quälen sich dann nicht so.

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