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Kreis sucht neue Träger für Awo-Kitas in der Region

11. Dezember 2017

Der Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte will verhindern, dass die bisherigen Awo-Kindertagesstätten in Alt Schwerin und Groß Gievitz geschlossen werden. Für die Kita in Alt Schwerin interessiert sich die Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH aus Rostock, für Groß Gievitz wird sich am 13. Dezember ein neuer Interessent als Träger vorstellen, sagte CDU-Landrat Heiko Kärger heute auf dem Kreistag. „Wenn Kitas geschlossen werden, ziehen keine jungen Leute mehr dorthin§, erklärte der Landrat. Das würde aber zu einer weiteren Ausdünnung des Großkreises führen, die man nicht wolle.

Hintergrund der Pläne ist eine Umstrukturierung beim Müritz-Awo-Kreisverband nach den Vorfällen mit dem ehemaligen Geschäftsführer Peter Olijnyk. Dieser hatte sich – nach einer Untersuchung des Awo-Landesverbandes – über Jahre unverhältnismäßig hohe Gehälter zugeschanzt. Dabei soll der damalige Kreisvorstandsvorsitzende Götz-Peter Lohmann dem damaligen Geschäftsführer Schützenhilfe gegeben haben. Das sei auch zu seinen Gunsten gewesen

Einen ersten Prozess um seine fristlose Entlassung und seine Nachforderung von mehreren Hunderttausend Euro Gehalt hatte Olijnyk im Oktober verloren. Inzwischen wurde Rechtsmittel eingelegt und der Fall landete vor dem Oberlandesgericht.

Auch der Untersuchungsausschuss des Landtages zur Praxis bei Sozialverbänden hat inzwischen Unterlagen aus jener Zeit aus Waren für seine Arbeit angefordert. Die Müritz-Awo hat sich inzwischen auch von Olijnyks Nachfolgerin Simone Ehlert getrennt und ordnet seine Aktivitäten jetzt neu.

Übersicht über die Kitas der Awo Müritz: http://www.awo-mueritz.de/index.php/kindertagesstaette.html


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