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Kreis will Kunst einer Epoche vor Verschwinden retten

14. Dezember 2016

Die Kunstwerke einer bestimmten Epoche vom Beginn der DDR bis in die Gegenwart sollen an der Mecklenburgischen Seenplatte in einem Archiv aufbewahrt werden. Das hat der Landkreis beschlossen. Als erste drei Künstler haben zwei Maler und die Bildhauerin Gertraut Wendlandt aus Alt Schönau bei Waren dem Archiv Kunstwerke geschenkt.

kunstDabei handelt es sich um 160 Arbeiten, darunter 35 Skulpturen der 65 Jahre alten Bildhauerin, die lange Jahre auch in Klink wohnte und arbeitete. Ihre Arbeiten für das Archiv stammen aus den Jahren 1988 bis 2016. Zuletzt arbeitete die Künstlerin für die Telemann-Stiftung in Hamburg.

Die Kunstwerke sollen in einer ehemaligen Schule in Neubrandenburg aufbewahrt und inventarisiert werden. Später könnten sie für Ausstellungen genutzt werden. Damit könnte auch die spezielle Entwicklung der Kunstrichtungen unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedingungen dargestellt werden.

Außer Wendlandt „vererbten“ schon jetzt die Maler Wolfram Schubert (90 Jahre) aus der Uckermark und Karlheinz Wenzel (84 Jahre) aus Neubrandenburg dem Archiv rund 130 Arbeiten. Weitere Künstler hätten avisiert, ihre Werke dem Archiv zu vermachen.

Einer der Initiatoren diese Archives Bildende Kunst war der Röbeler Grafiker Werner Schinko, der leider in diesem Jahr gestorben ist.


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