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Kulturschätze im Kloster Malchow erstrahlen in neuem Glanz

11. Januar 2018

Dank der finanziellen Unterstützung der Fielmann-Stiftung erstrahlen Malchower Kunstschätze jetzt in neuem Glanz. In ihrem Auftrag ist der Kunsthistoriker Jürgen Ostwald unter anderem auf Auktionen immer auf der Suche nach stadtgeschichtlichen Artefakten.

Er betreut die Schenkungen des Brillenherstellers in Deutschland, angefangen von kleinen Heimatgalerien, bis hin zu großen Gemäldegalerien. Die Stiftung unterstützt in Deutschland etwa 200 Museen, das Malchower im Kloster zählt jetzt dazu.

Jährlich stehen ihm dafür etwa 500.000 Euro zur Verfügung und über einen Teil davon freuen sich die Malchower, denn dort schlummern schon lange wahre Schätze.

Ein bekannter Künstler der Stadt ist Rudolf Gahlbeck (1895 – 1972). Er wurde hier geboren. Später zog es ihn zum Studium unter anderem nach Rostock und Hamburg, bis er schließlich in Schwerin lebte. Gemälde von ihm befanden sich bereits im Besitz der Stadt, andere wurden durch die Fielmann-Stiftung gekauft, restauriert und der Stadt übergeben. Die Zusammenarbeit kam über ein Schweriner Auktionshaus zustande. Dort arbeitete ein ehemaliger Schüler Gahlbecks, der sich daran erinnerte, dass Ostwald verschiedene Objekte für das Maria-Hager-Haus in Burg Stargard gekauft hatte und ihm nun Werke seines Lehrers zum Kauf anbot.

Die vorhandenen Risse, schadhafte Stellen und der dunkle Farbschleier wurden beseitigt, so dass sie nun neben anderen Werken wie neu erscheinen. In diesem Zuge wurden ebenfalls Bilder aus dem Depot der Stadt Malchow einer Schönheitskur unterzogen, weitere sollen folgen. „Ich stehe zur Verfügung, Geld ist da, es kann weitergehen“, ließ Jürgen Ostwald dazu vernehmen.

Foto unten: Stadträtin Cathleen Klinger, die Geschäftsführerin vom Kultur- und Sportring „Regenbogen“ e. V. Kathleen Stutz, Kunsthistoriker Jürgen Ostwald und die Leiterin des Kunstmuseum Kloster Malchow, Daniela Lempke, vor einer Auswahl der restaurierten Gemälde.


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