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Landeskriminalamt gibt Tipps für unbeschwerten Urlaub

21. Juli 2017

Damit die Bürger und Gäste die nun auch in Mecklenburg-Vorpommern anstehende Ferien- und Urlaubszeit möglichst ungetrübt genießen können, gibt das Landeskriminalamt MV ein paar Tipps, die jeder beherzigen sollte.
So elementar der Urlaub und die Urlaubsstimmung in all ihren Facetten für die Erholung sind, so einladend können sie unter Umständen auch für Straftäter sein. Doch bereits ein paar einfache
Regeln zur eigenen Sicherheit können deutlich zu einer unbeschwerten und problemfreien Urlaubszeit beitragen. In aller Regel sind diese Hinweise zwar niemandem völlig neu, doch die Erfahrung zeigt, dass sie in den Wirren des Alltags auch schnell an Beachtung verlieren können.

So ist es beim Thema Abwesenheit vom eigenen zu Hause wichtig, deutliche Hinweise auf eine längere Abwesenheit zu vermeiden. Hier sind Stichworte wie der übervolle Briefkasten, die seit der letzten Leerung an der Straße stehengebliebene Mülltonne oder permanent heruntergelassene Rollläden sicherlich keine unbekannten, jedoch gerade in der Urlaubszeit ein kurzes in Erinnerung rufen sicher wert.
Gleiches gilt für einen entsprechend problembewussten Umgang mit sozialen Medien oder für den Anrufbeantworter, der idealerweise nicht auf den Urlaub hinweisen sollte. Ein kleiner Hinweis für Eltern: Der bewussteste Umgang mit sozialen Medien kann nur dann wirken, wenn auch die Kinder mitziehen.

Doch auch auf Reisen lässt sich einiges zur eigenen Sicherheit beitragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln beispielsweise oder im Gedränge größerer Menschenmengen an Touristenattraktionen,
Haltestellen, Bahnhöfen oder Flughäfen sind Taschendiebe besonders aktiv. Hier ist eine ebenso besondere Aufmerksamkeit geboten. Wertsachen und Ausweise sollten daher immer direkt am Körper getragen werden.

Am besten eignen sich hier verschließbare Innentaschen der Kleidung. Gleichermaßen wird dringend davon abgeraten, Gepäck, Taschen oder Jacken unbeaufsichtigt zu lassen. Hand- und
Umhängetaschen sollten stets verschlossen und mit der Vorderseite zum Körper getragen, ggf. auch unter dem Arm eingeklemmt werden.

Ein kurzer Halt an Raststätten oder Tankstellen ist für gewöhnlich fester Bestandteil dieser Form des Reisens. Empfehlenswert ist hier die Wahl belebter und beleuchteter Parkplätze sowie die Mitnahme der Wertsachen aus dem Fahrzeug, im Idealfall auch der Sichtkontakt zu diesem.

Wer in Hotels oder auch auf Campingplätzen eine sichere Verwahrung seiner Wertsachen gewährleistet, minimiert das Risiko, Dieben zum Opfer zu fallen, von vornherein deutlich. Eine Ferienwohnung unterscheidet sich übrigens von den eigenen vier Wänden zumeist hauptsächlich in der örtliche Lage und der Art der Nutzung, nicht aber in puncto Einbruchschutz. Für Einbrecher bleibt also auch hier ein bei Abwesenheit gekipptes Fenster quasi ein offenes Fenster und eine unverschlossene, lediglich zugezogene Tür eine offene Tür.
Offen im Zimmer liegengelassene Wertsachen steigern das Einbruchrisiko zusätzlich.

Weitere und ausführlichere Informationen zum Schutz vor Kriminalität in der Urlaubszeit, zu Themen wie Diebstahl und Betrug, ob bei Reisen mit Pkw, Zweirad, Wohnwagen, Wohnmobil, Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff, finden Interessierte u.a. unter

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/24-langfinger-machen-niemals-urlaub/

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/timesharing/tipps

 


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