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Landkreis: 15 Stellen für Schulsozialarbeiter gesichert

6. Dezember 2016

Gute Nachrichten für Grundschulen: 15 Schulsozialarbeiter-Stellen an Grundschulen sind an der Mecklenburgischen Seenplatte für ein weiteres Jahr sicher. Das hat WsM aus informierten Kreisen beim Landkreis erfahren. Man habe eine gemeinsame Finanzierung mit den jeweiligen Kommunen und dem Land für diese Stellen hinbekommen, so dass die betroffenen Mitarbeiter nun nicht gekündigt werden müssten wie befürchtet.

Dabei trage das Land für 2017 die Hälfte der Kosten, der Kreis zehn Prozent und die jeweilige Kommune als Träger der Schule 40 Prozent des Geldes. Der Kreis bringe rund 70 000 Euro dafür auf.

In dieser Problematik hatte es schon Proteste vor dem Kreistag in Neubrandenburg gegeben. Einzelheiten will er Landkreis noch einmal bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses an diesem Mittwoch in Neubrandenburg vortragen und beraten. Für die Zukunft will der Kreis aber eine dauerhafte Finanzierung durch das Land erreichen.

Elternvertreter und Gewerkschaften haben trotz der Einigung weiter zu Demonstrationen in Sachen Schulsozialarbeit aufgerufen. Nächste Termine sind laut Kreiselternrat am Mittwoch beim Jugendhilfeausschuss in Neubrandenburg und am 8. Dezember vor dem Landtag in Schwerin. Dabei geht es um die dauerhafte Finanzierung aller Schulsozialarbeiter, auch an den weiterführenden Schulen, wo dies bisher über den Europäischen Sozialfonds finanziert wird.


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