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Landrat reagiert auf Kritik zur Eventplattform

15. Februar 2017

Die massive Kritik an der geplanten Eventplattform auf dem Herrensee am Müritzeum scheint zu wirken. Landrat Heiko Kärger (CDU) ließ heute über seine Pressestelle mitteilen:
„Wir nehmen die Anregungen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und werden uns deshalb in Kürze mit den Gesellschaftern noch einmal mit dem Thema befassen.“

Und hier geht’s noch mal zu unserem Artikel über die Kritik:

http://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/heftige-kritik-am-geplanten-haeuschen-auf-dem-herrensee/


Eine Antwort zu “Landrat reagiert auf Kritik zur Eventplattform”

  1. Elimar sagt:

    Eventplattformen sind große Mode aber nichts Neues. Vor 100 Jahren baute man Seebrücken, die weniger dem Anlegen von Schiffen als den Geschäften mit Flaneuren dienten. Im Laufe der Zeit wurde es immer mehr mit Unterkünften, Gastronomie und „Eventlokationen“, möglichst immer ein bisschen vorteilhafter als die der Konkurrenz gelegen, also noch etwas mehr in die Natur geschoben. Gegen den Kreislauf aus Begehrlichkeiten an solchen Plätzen, meist direkt am Wasser, hohen Grundstückspreisen und damit dem Zwang, dort besonders dick zu bauen, ist schlecht anzukommen. Hinterliegende Orte verlieren an Attraktivität. Noch scheint die Meinung vorzuherrschen, dass man, bei der Nähe zum Nationalpark, in der Stadt umso hemmungsloser Natur vernichten kann. Bei der Eventplattform platzt offenbar vielen der Kragen, weil hier dieses Lied ohne Not durch komplexe Zusammenhänge, z.B. privaten Interessen der Entscheidungsträger, gespielt wird. Hoffentlich hat Herr Kärger das erkannt. Den Stadträten, die heute Abend sitzen, traue ich da schon lange nichts mehr zu. Wenn niemand der Fehlentwicklung Einhalt gebietet, werden sich Bands aller Stilrichtungen auf allen möglichen See-Plattformen per Dezibel Konkurrenz machen, während der Bürgersaal womöglich leer steht.

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