Malchow trotz Drehbrücken-Baustelle bei Urlaubern beliebt

31. Januar 2014

Die Inselstadt Malchow hat’s den Touristen im vergangenen Jahr nicht unbedingt leicht gemacht. Für den langen Winter konnten die Inselstädter nichts, aber da gab’s auch noch die Riesen-Baustelle Drehbrücke, die alles andere als urlauberfreundlich war. Und dennoch: Die Malchower verzeichnen ein kleines Plus bei den Übernachtungszahlen.

„Die Bettenzahl ist zwar fast gleich geblieben, dennoch hatten wir mit 203 300 Übernachtungen einen Zuwachs von einem Prozent“, so Carmen Pralow als Vorsitzende des Fleesensee-Touristik Malchow e.V. Aber: Beim Tagestourismus musste die Inselstadt Federn lassen. „Die geringen Umsätze der gastronomischen Einrichtungen und Geschäfte, der Schifffahrtsgesellschaften und nicht zuletzt unserer Tourist-Information sprechen da eine deutliche Sprache. Es gab wirtschaftliche Verluste“, blickt die Expertin ehrlich zurück.

Die Aufenthaltsdauer der Gäste liegt in den Ferienwohnungen bei etwa 7,5 Tagen, in den Hotels bei drei Tagen und damit so, wie im Jahr zuvor. „Auch bei der Herkunft der Gäste ist auf den vorderen Plätzen alles beim Alten geblieben. Nach wie vor sind Nordrhein-Westfalen (18 Prozent), Niedersachen (13 Prozent) und Sachsen (9 Prozent) am stärksten in Malchow vertreten“, berichtet Carmen Pralow. Doch auf den folgenden Plätzen gab es schon ein paar interessante Veränderungen. Denn den vierten Platz hat sich Sachsen-Anhalt gesichert, obwohl dieses Bundesland bisher nie unter den TOP 6 zu finden war. Berlin bleibt auf Rang 5. Es folgen Bayern und Baden-Württemberg. Nachholebedarf, so Carmen Pralow, gibt es noch bei den Hessen und den Einwohnern von Rheinland-Pfalz. Diese Zielgruppe wolle man künftig gemeinsam mit den Partnern aus Plau, Waren, Röbel und Rechlin mit gezielter Werbung anlocken.

Foto oben: www.foto-steindorf.de


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