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Malchows Bürgermeister macht seinem (Müll)Ärger Luft

7. Mai 2017

Er redet oder besser schreibt nicht lange um den heißen Brei herum: Malchows Bürgermeister René Putzar stinkt der Dreck in seiner Stadt an. „Es ist beschämend, wenn man sieht, wie einige Einwohner Malchows mit ihrer Stadt umgehen“, schreibt er im „Malchower Tageblatt“ und berichtet von Hausmüll, Möbeln, Elektroschrott – achtlos entsorgt im Wald.

Zudem hätten sich wohl viele Gärtner ihres Grünschnitt ebenfalls auf diese Art und Weise entledigt. „Was in der dummen und beschämenden Denkweise außer Acht gelassen wird, ist, dass der Stadtbauhof solche Dinge dann auf Kosten der Stadt bereinigen muss und dass eine verdreckte Umwelt Urlauber und Gäste abschreckt, die dann nicht in den Malchower Geschäften einkaufen oder in Hotels und Ferienwohnungen übernachten. Der Schaden ist also weitreichender, als diese Menschen ahnen“, schreibt Putzar und bittet seine Einwohner, Roß und Reiter beim Namen zu nennen, um dem Treiben ein Ende zu setzen.

„Vielleicht sollte man diesen Menschen zunächst auch einmal Müll in den Vorgarten kippen“, macht der Verwaltungschef seinem Ärger Luft.

Aber er hat auch noch positive Beispiele parat, denn beispielsweise hätten viele Malchower freiwillig geholfen, den Engelschen Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Darüber hinaus gebe es Patenschaftsverträge wie beim Rosengarten auf der Insel, und auch die Verwaltungsleute seien mit gutem Beispiel voran gegangen und hätten rings und das Rathaus und das Amtsgericht sauber gemacht.


Eine Antwort zu “Malchows Bürgermeister macht seinem (Müll)Ärger Luft”

  1. Jochen schultz sagt:

    In vielen städten, die mir bekannt sind, wird der grünschnitt kostenlos angenommen. Nicht so in malchow. Außerdem ist die containergröße im malchower recyclinghof denkbar ungünstig. Es wird einem also diesbezüglich in malchow nicht leicht gemacht. Trotzdem, die achtlose verschmutzung auf straßen und grünanlagen ist beschämend und durch nichts zu entschuldigen.

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