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Mehr Arbeitslose zum Jahresende, aber keine schlechten Aussichten

7. Januar 2014

Holzstempel auf Dokument: ArbeitsamtAuch an der Müritz ist die Zahl der Arbeitslosen zum Ende des Jahres 2013 in die Höhe geklettert. Nichts ungewöhnliches in einer vom Tourismus geprägten Region. Den heute veröffentlichten Zahlen zufolge sind im Bereich des Altkreises Waren im Dezember 3076 Frauen und Männer als arbeitslos registriert gewesen, im Bereich des Altkreises Röbel waren es 1168. Das entspricht Arbeitslosenquoten von 12,7 Prozent in Waren bzw. 12,6 Prozent in Röbel.

„Hierbei handelt es sich um die ganz normalen saisonbedingten Schwankungen. Allerdings ist schon auffällig, dass es im Jahr 2013 weniger Bewegung auf dem Arbeitsmarkt gab. Das heißt, viele touristische Unternehmen versuchen, ihre Leute auch in den Wintermonaten zu halten. Und das ist ein sehr erfreulicher Trend“, schätzt Siglinde Schiefert als Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit in Waren ein.
Die Expertin glaubt, dass sich der Arbeitsmarkt auch 2014 an der Müritz stabil zeigt und konzentriert sich mit ihren Mitarbeitern unter anderem darauf, junge Leute in Ausbildung und Beruf zu bringen, sowie ältere Menschen über 50 Jahre langfristig zu vermitteln. Denn auch das ist ein Trend: “ Da immer mehr Fachkräfte fehlen, setzen viele Arbeitgeber auf ältere, erfahrene Leute. Das Alter spielt nicht mehr die ausschlaggebende Rolle, sondern die Fachkenntnisse“, so Siglinde Schiefert.
Gute Chancen hätten Arbeitssuchende insbesondere in den Bereichen Metall, Pflege, Verkehr sowie Büro und Verwaltung.


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