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Ministerpräsidentin Schwesig eröffnet beliebte MeLa

14. September 2017

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Mühlengeez bei der Eröffnung der 27. Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung die Bedeutung der MeLa hervorgehoben: „Sie ist die größte und wichtigste Messe der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Norddeutschland. Hier auf der MeLa zeigen die Betriebe aus dem Land, was sie können. Hier kann man sehen: Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern hochmoderne und hochproduktive Betriebe, in der klassischen und in der ökologischen Landwirtschaft. Sie alle leisten hervorragende Arbeit.“

Auch die Ernährungswirtschaft habe einen hohen Stellenwert im Land. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten und nach dem Umsatz sei sie der größte Industriezweig in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig: „Immer mehr Unternehmen siedeln sich in unserem Land an, neben Leuchttürmen wie Nestlè und Dr. Oetker auch Mittelständler und kleine Unternehmen mit hochspezialisierten Produkten. Diesen Weg müssen wir fortsetzen.“

Zur guten Entwicklung gehörten auch die immer bessere Vermarktung im Inland und der immer weiter gestiegene Exportanteil. Im Laufe der letzten zehn Jahre habe sich die Exportquote der Ernährungswirtschaft von etwa zehn Prozent auf knapp 20 Prozent verdoppelt. Dabei habe Russland für das Land immer eine wichtige Rolle gespielt. „Es war in den letzten Jahren leider so, dass viele Landwirte hier in Mecklenburg-Vorpommern von den russischen Importverboten für Agrarerzeugnisse betroffen waren und bis heute sind. Ich werde nächste Woche mit einer großen Unternehmerdelegation auch aus der Land- und Ernährungswirtschaft nach St. Petersburg reisen“, kündigte die Regierungschefin an. „Wir wollen die guten Kontakte nach Russland nicht abreißen lassen.“

In der Landwirtschaft sei es wie in anderen Wirtschaftszweigen. Es gehe darum, genügend Fachkräfte für eine gute Zukunft der Unternehmen zu sichern. „Um in diesem Wettbewerb mitzuhalten, muss auch die Landwirtschaft attraktive Bedingungen bieten. Von Anfang an. Es geht darum, offensiv um junge Menschen zu werben. Hier auf der MeLa können junge Menschen sehen und erfahren, was es heißt, in der Landwirtschaft zu arbeiten und für diesen Beruf zu leben.“


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