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Mit einem Rothirsch auf Du und Du

10. Oktober 2017

Diese Bild ist heute am frühen Nachmittag in Speck entstanden. Auf den Auslöser hat Rangerin Martina Fuhrmann gedrückt. Der Hirsch am helllichten Tag im Gegenverkehr mitten im Nationalpark zeigt auch, dass Wildtiere sichtbarer werden, wenn es Jagdruhezonen gibt – wie dort in der Umgebung. Johannes Herweg, Revierleiter im Müritz-Nationalpark, hat den Hirsch in Augenschein genommen. Er ist vermutlich von der Brunft geschwächt.
Eine Verletzung war aber nicht zu erkennen. „Von Damhirschen und Rehen kennen wir das Verhalten. Für Rothirsche ist es eher ungewöhnlich, sich am Grün im Straßengraben gütlich zu tut. Aber wenn sich die Tiere sicher fühlen, warum nicht.
Unser Apell an Besucher: Trotzdem bitte nicht zu nah heran gehen oder Fotoversuche wagen – die Tiere werden dadurch natürlich doch etwas beunruhigt und müssen von ihren eh schon aufgebrauchten Energiereserven zehren“, so Nora Künkler vom Nationalparkamt.


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