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Müritz-Klinikum wartet auf plüschige Patienten

5. Oktober 2014

1Kathrin00 Jahre Krankenhaus Waren: Sie ist wieder da: Frau Puppendoktor Pille mit der großen Brille. An diese sympathische Dame erinnern sich zwar nur DDR-Kinder, doch ihren Charme hat sie auch heute nicht verloren. Zum großen Tag der offenen Tür des Warener Krankenhauses am kommenden Sonnabed 11. Oktober, wird Chefärztin Dr. Kathrin Kintzel in die Rolle der Frau Puppendorktor Pille schlüpfen und die kleinen Patienten, sprich die Teddys und Puppen, am Eingang der Kinderklinik des Müritz-Klinikums empfangen. Die Teddy-Klinik erwartet die ersten Patienten ab 10 Uhr.

Und wie im richtigen Leben geht auch in der Teddy-Klinik nichts ohne Chipkarte. Nachdem die Empfangsschwester die Karte gecheckt hat, werden die kranken Stofftiere von dem 13-jährigen Dr. Lukas – er ist der Sohn der Chefärztin – untersucht.
Dr. Lukas wird eine erste Diagnose stellen und die Patienten weiter zum MRT schicken. „Dieses Teddy-MRT haben einmal Patienten mit psychischen Problemen für mich gebaut“, verrät Dr. Kathrin Kintzel, die auch vor gut einem Jahr als Frau Puppendoktor Pille durchs Klinikum schwirrte und dabei für viel Begeisterung sorgte.
Natürlich gibt’s nach dem MRT auch ein Röntgenbild vom Innenleben des Teddy. Dann geht’s in den Operationssal, wo ein richtiger Anästhesist und ein echter Chirurg auf die plüschigen Patienten warten.

ChipkarteNach gelungener OP – und wir gehen einfach mal davon aus, dass alle Kuscheltiere überleben – müssen die frisch Operierten noch etwa eine Stunde im Aufwachraum bleiben. Und zwar im echten. Dafür braucht die Kinderstation noch ein paar Puppenbetten und hofft, dass die Kitas der Stadt aushelfen können.

Ach ja, eine Apotheke fehlt natürlich auch nicht. Dort erhalten die Kranken Tabletten, die wahrscheinlich an Smarties erinnern, aber auch kleine Pflaster für die Erstversorgung.

„Mit dieser Teddy-Klinik wollen wir Kindern die Angst vor Krankenhäusern und Ärzten nehmen“, so Dr. Kathrin Kintzel.

Auch der Förderverein, der Familien mit chronisch kranken Kindern hilft und das Netzwerk Kinderschutz stellen sich an diesem Tag vor.

Rezept


Eine Antwort zu “Müritz-Klinikum wartet auf plüschige Patienten”

  1. Udo Rissmann sagt:

    Frau Dr. Kathrin Kintzel und ihr gesamtes Team sind sehr gut zu ihren Patienten und deren Eltern. Das Klinikum macht für unsere Verhältnisse einen guten Job. (y)

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