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Noch viele junge Leute ohne Ausbildungsplatz und viele Lehrstellen noch ohne Azubi

28. August 2017

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr, doch viele Jugendliche suchen noch eine Lehrstelle und viele Betriebe ihren Lehrling. Die Neubrandenburger Arbeitsagentur reagiert darauf mit einer Last-Minute-Ausbildungsbörse.
An der Seenplatte suchen noch immer 441 junge Leute eine Lehrstelle. 628 Ausbildungsplätze sind unbesetzt. Zum Vergleich: Im Juli 2016 gab es 549 bis dahin unversorgte Bewerber bei 569 unbesetzten Berufsausbildungsstellen.


Gemeinsam mit den beiden Jobcentern im Landkreis, der Industrie- und Handelskammer, dem Bauerverband M-V und der Handwerkskammer lädt die Arbeitsagentur am 6. September an drei Standorten Last-minute-Bewerber und Unternehmen, die noch freie Ausbildungsplätze haben, zu einer „Last-Minute-Ausbildungsbörse“ ein.

Und zwar:
Neubrandenburger | BiZ | Ponyweg 37 | 9 bis 12 Uhr | Region
Waren (Müritz) | JugendServiveMSE | Zum Amtsbrink 2 | 14 bis 16 Uhr |
Demmin | Agentur für Arbeit Demmin | An der Mühle 6 | 8 bis 14 Uhr

Beraten und coachen werden die Experten an diesem Tag knapp 80 Jugendliche, die für das Ausbildungsjahr 2017 noch eine Stelle suchen. Sie prüfen die Bewerbungsunterlagen, stufen ihre Motivation und Leistungsfähigkeit ein und machen ihnen dann ein passendes Angebot. Eingeladen werden alle offiziell als suchend gemeldeten Jugendlichen, die ausbildungswillig- und fähig sind. In Neubrandenburg werden Unternehmer Vorort sein.

Im Mittelpunkt der Bemühungen von Arbeitsagentur, Jobcenter, Industrie- und Handelskammer, Bauernverband und der Handwerkskammer steht die Besetzung der derzeit noch offenen Ausbildungsstellen. Ziel ist es, allen Jugendlichen einen adäquaten Ausbildungsplatz anzubieten.

Dazu Neubrandenburgs Arbeitsagenturchef Thomas Besse: „Angesichts des Fachkräftemangels sollten wir nichts unversucht lassen, jungen Menschen eine Chance für den Einstieg in das Berufsleben zu eröffnen. Alle müssen ihren Beitrag dazu leisten. Im Übrigen profitieren nicht zuletzt auch die Unternehmen selbst von gut ausgebildeten Fachkräften. Den ein oder andere Ausbildungsplatz haben wir in den letzten Jahren auf diesem Weg sofort besetzt“.


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