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Opfer–Ausstellung über häusliche Gewalt in Rechlin eröffnet

10. Oktober 2017

Im Haus des Gastes in Rechlin ist gestern die Ausstellung „Opfer“ eröffnet worden. In drei Räumen sind eindringliche Bilder zu sehen, die körperliche und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und Kindern innerhalb der „häuslichen Idylle“ thematisieren.

Obwohl die Werke bereits im Jahr 2004 in Neustrelitz zu sehen waren, haben sie nichts an Aktualität verloren. Mit dieser Ausstellung, die noch bis zum 22. Oktober zu sehen sein wird, wirbt der „Weiße Ring“ für eine Kultur des Hinschauens.

Neben verschiedenen Terminen unter anderem für Schulführungen, findet am 18. Oktober um 14 Uhr auch die Lesung einer Lebensbeichte einer betroffenen Frau statt. Unterstützt wird die Ausstellung von verschiedenen regionalen Unternehmen.

Wenn Sie selbst Opfer häuslicher Gewalt geworden sind und Hilfe benötigen, wenden Sie sich an den Weißen Ring unter der Telefonnummer: 116006

Text und Fotos: Martin Wagner

 


2 Antworten zu “Opfer–Ausstellung über häusliche Gewalt in Rechlin eröffnet”

  1. Nadine Gantzkow sagt:

    Zum Glück gibt es diese Einrichtung, wo man sich hinwenden kann, wenn man nicht mehr weiter weiß. Der Weisse Ring ist eine tolle Organisation und steht immer mit Rat und Tat zur Seite. Sie unterstützen die Opfer mit aller Kraft und da sollte man mal ein riesen Dankeschön aussprechen, da die Leute das alles ehrenamtlich machen. Ich bedanke mich bei dem weissen Ring. Macht weiter so.

  2. Erich Rottenau sagt:

    Aufrüttelnde Wanderausstellung.

    Nachdem der Außenstellenmitarbeiter des Weissen Ringes Müritz, Walter Brähmer vor Senioren des Seniorenbeirates Malchow Mitte Februar 2017auftrat und uns mit der schrecklichen Thematik vertraut machte, war es für mich und meine Frau ein Bedürfnis, uns am 20. Oktober im Haus des Gastes in Rechlin die Wanderausstellung mit 70 Bildern und Texttafeln anzusehen.
    In einem Gespräch mit Walter Brähmer (68-jährig) und dem Außenstellenleiter Thomas Kronenberg, wurde uns und den über 160 Besuchern, darunter 35 Schüler der 9. und 10. Klasse bewusst, sich gegen solche Gewaltausbrüche und Menschenverletzungen einzusetzen.

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