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Reingefallen: Mann überweist 15 000 Euro

7. Juli 2017

Und noch ein Kapitel aus der aktuellen Betrugsserie in der Region: Ein 56-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern hat in diesen Tagen über 15.000 Euro verloren. Er erhielt Ende Mai eine Spam-Mail und wurde dadurch Opfer des sogenannten Vorschussbetruges. Der Mann wurde durch eine angebliche Krankenschwester aus den USA angeschrieben, die an viel Geld gelangt sei und diese 2,5 Millionen Dollar über einen senegalesischen Diplomaten nach Deutschland bringen lassen will. Sie versprach ihm eine enorme Gewinnbeteiligung.

Der Mann fiel darauf hinein und überwies Gebühren und Hilfe in Höhe von über 15.000 Euro per Western Union in mehreren Raten. Gestern erstattete er Anzeige, weil ihm der Betrug bewusst wurde.

Diese Betrugsmasche wird auch Nigerianischer Brief genannt und ist seit Jahren bekannt. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen wird der Empfänger veranlasst Gebühren oder Notarkosten zu vorauszuzahlen. Die Auszahlung des Gewinns – häufig ein lockender Millionenbetrag – bleibt aus verschiedensten Gründen aus.

Diese Spam-Mails sollten da bleiben, wo sie hin gehören – im Junk-Ordner.

Darüber hinaus gab es in der Region erneut Betrugsversuche am Telefon. Acht Personen haben Anzeige erstattet.  Die Maschen reichten vom falschen Gewinnspielversprechen bis hin zum
Staatsanwalt der angeblich Schulden aus Wettspielen eintreiben muss. Zum Glück hat keiner Geld überwiesen oder gezahlt.


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