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Röbels Bürgermeister schlägt Alarm: Fehlendes Personal sorgt sogar schon für Schließungen

22. Juni 2017

Das hat sich schon dramatisch angehört, was Röbels Bürgermeister Andreas Sprick da am Dienstgabend vor seinen Stadtvertretern verkündete: Nicht nur, dass er in seinem Hauptamt aus verschiedenen Gründen massive Personalprobleme hat und nicht garantieren kann, dass gerade in Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl alle anstehenden Aufgaben termingerecht erledigt werden können, auch in der Hotel- und Gastronomiebranche in Röbel sei die Situation zum Teil sehr kritisch. So kritisch, dass Einrichtungen bereits geschlossen blieben müssen.

Nicht erst seit den aktuellen Schwierigkeiten seit man auf der Suche nach geeigneten Lehrlingen für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten. Das sei auch nötig, weil die Verwaltung in den nächsten Jahren gravierende Einschnitte in der Personaldecke haben werde. Bis zum Jahr 2022, und überwiegend auch in diesem Jahr, werden nach Auskunft von Andreas Sprick knapp 25 Prozent der heutigen Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

„Sicher ist es so, dass in der heutigen Verwaltung, die ja vor gut 15 Jahren aus den zwei Ämtern Röbel/Land und Rechlin und der Stadt Röbel gebildet wurde, auch Umstrukturierungen vorgenommen werden können und müssen oder durch die geplanten Gemeindefusionen personelle Einsparungen als positiver Synergie-Effekt mittelfristig zu erwarten sind, so bleibt doch die eigene Ausbildung von Fachkräften eine wichtige Säule der Personalentwicklung“, erklärte Andreas Sprick.

Für die Lehre als Verwaltungsfachangestellter seien zwei Ausschreibungen im Amtsblatt und auf der Homepage veröffentlicht worden. Auf die erste Ausschreibung haben sich nach Angaben des Bürgermeisters vier Bewerber gemeldet, eine junge Frau sei in die engere Auswahl gekommen, hatte aber offenbar mehrere Eisen im Feuer und sich dann für einen anderen Arbeitgeber entschieden.
Auf die dann notwendig gewordene zweite Ausschreibung haben sich sieben Interessenten gemeldet – mit einer jungen Frau konnte letztlich der Lehrvertrag geschlossen werden.

Aufhorchen ließ die Aussage von Röbels Bürgermeister, dass der Mangel an Fach- und Hilfskräften in der Röbebeler Gastronomie- und Hotelbranche bereit gravierende Folgen hat.  Seinen Angaben zufolge mussten Gaststätten bereits ihre Wochenöffnungszeiten reduzieren oder auch Tische und Stühle von Terrassen entfernen, um die Bedienkapazität zu verringern. Das Fischboot und die Pizzeria am Stadthafen müssen gleich ganz geschlossen bleiben.

„Fakt ist, die Situation wird sich in den Jahren noch weiter verschärfen. Ich hoffe in diesem Zusammenhang, dass sich die Röbeler Gastronomen zusammenraufen und gemeinsam die Suche gerade nach saisonalen Arbeitskräften angehen. Ein Gegeneinander wird die Sache nur noch verschärfen“, appellierte Andreas Sprick.

 


3 Antworten zu “Röbels Bürgermeister schlägt Alarm: Fehlendes Personal sorgt sogar schon für Schließungen”

  1. Petzibär sagt:

    Nanu, ich dachte, das nunmehr reichlich Fachkräfte in unserer Land migriert sind. Zumindest sehe ich mittlerweile selbst in Waren reichlich junge Männer arabischen Ursprungs. In Güstrow und Neubrandenburg sind es mittlerweile auch immer mehr. Zumindest sind sie meist gut gewandet und mit Smartphones neuester Bauart ausgerüstet. Brauchen Sie ja auch, um sich über die vielen offenen Stellen zu informieren.
    Aber unsere rot -grünen Multikulti -Politiker werden uns wieder irgendeinen afghanischen Kochlehrlung präsentieren, und alles wird gut.
    So wie im rot -grünen Berlin, wo schon vor der Flüchtlingskrise der Anteil muslimischer, meist türkischer Schulabbrecher bei fast 50!!!Prozent lag. Der Brandbrief eines Berufsschullehrers vor kurzem in der Schweriner Volkszeitung, in dem er die z.T.katastrophale Einstellung unserer Neubürger aus dem muslimischen Kulturspektrum beklagte, 200 Fehlstunden, überhaupt dem Unterricht folgen, Gewalt und Aggressivität unterschiedlicher Religionsgruppen (Sunniten, Schiiten), keine Restriktiven Massnahmen von Seiten der Schule möglich, spricht Bände.
    Aber wird schon.

  2. Markus guckert sagt:

    Die Löhne sind nicht Akzeptabel…obwohl die Verkaufspreise schon oft auf Touristen Niveau sind ….die Gastronomen sollten sich anpassen…gutes Personal gibt es nicht für Mindestlohn das wird imma so bleiben….

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