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Schleichen die Autos künftig über den Schweriner Damm?

6. Juli 2017

Für viele ist Tempo 50 auf dem zweispurigen Schweriner Damm in Waren schon zu wenig, aber wenn es nach der Fraktion „Die Linke“ in Waren geht, dürfen auch Autos künftig nur noch mit 30 km/h über die Trasse schleichen. Und zwar nicht nur nachts, sondern auch am Tag. Die Fraktion beantragt, auf der gesamten B 192 im Stadtgebiet von Waren ein Tempolimit von 30/kmh anzuordnen.

Die Linken begründen ihren Antrag damit, dass einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eine Lärmreduzierung von 2,7 db/(A) bringe und das entspreche einer gefühlten Reduzierung des Lärms um nahezu 50 Prozent.

Die Stadtvertretung müsse sich ihrer Verantwortung für die Gesundheit ihrer Bürger bewusst sein . Das verlange auch das Grundgesetz, in dem es heißt, dass jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit habe.

Die Reduzierung auf Tempo 30 sei zur Zeit die einzig umsetzbare Lösung zur Entlastung der Anwohner der Bundesstraße 192.

Seit einigen Jahren gilt auf der B 192 in Waren nachts für Lkw bereits Tempo 30, die Anwohner haben eigenen Angaben zufolge aber keine spürbare Entlastung erlebt.

Der Antrag wird am 19. Juli von den Stadtvertretern diskutiert und entschieden.


12 Antworten zu “Schleichen die Autos künftig über den Schweriner Damm?”

  1. KR sagt:

    Unglaublich in Neubrandenburg klappt das doch auch bei mehr als 50 km/h .
    Wegen dem Lärm euer Ernst ? 2,5 db sind ja fast gar nicht messbar.Das hat auch nichts mit Rasen zu tun.
    Also nicht nachvollziehbar meine Meinung.Ich wohne in der Nähe von Bahnhof da kann man ja auch sagen baut hohe Schallschutzwände um die Gleise.

  2. Paul sagt:

    Ja die Linken sind bekannt für Ihre super Vorschläge auch auf Bundesebene. Im gleichen Antrag war sicher gleich der Kauf von 20 neuen Blitzeranhänger mit drin. Früher 60 kmh für alle, dann 50 und nun 30 ?
    Ihr habt doch echt nen Ding an der Waffel.

  3. o.inden sagt:

    Die linke ist krank denn wenn30kah sind were der Stau vorprogrammiert und das heist dauerstau und dadurch mehr kolendieockzit..

  4. Micha sagt:

    Was rauchen diese Leute nur ….??? 30 kmh auf einer Hauptverkehrsader wegen Lärm…. wo ist die Alternative ?? Es gibt zur Zeit keine und wir müssen erstmal damit leben . Aber 30 ,ist absoluter Schwachsinn hoch zehn . Die sollten mal ihren Geist einschalten und an andere Leute denken die da jeden Tag Beruflich hin und her müssen .

  5. Felix sagt:

    Der Hammer in der Karl Marx str wollen die Anwohner 30km/h da ist es nich möglich warum auch immer und auf der Trasse soll 30 also mal ehrlich merken die noch was.

  6. Michael Purlinski sagt:

    Sollte man es nicht langsam zur Pflicht machen, das alle die was mit Politik zu tun haben und sich einbilden das auch zu können halbjährlich zur Untersuchung zu schicken damit wir auch da mal vernünftig denkendes Personal bekommen.
    Denn sowas, die solche Ideen haben kann keiner gewählt haben.
    Mit freundlichen Gruß

  7. Bronco sagt:

    Ich finde 30 km/h sind sinnvoll, alles sollte getan werden um den Geräuschpegel zu reduzieren.

  8. HB sagt:

    Naja dann kann noch mehr abgesock werden.

  9. Peter Sohr sagt:

    Der Vergleich der Durchlässigkeit zu einer Straße ist soweit nicht hergeholt und auch nicht neu. Wenn das Blut langsamer fließt oder die Blutader verstopft, fließt nicht automatisch mehr Blut durch die Adern. Die Durchlässigkeit muss erhöht werden damit es nicht zu einem Kollaps führt. Führt endlich wieder überall den grünen Pfeil an den Ampeln wieder ein, damit sich der Verkehr wenn es wie sooft möglich ist, wieder mehr von allein entlastet. Die Verkehrsteilnehmer, die mit dem grünen Pfeil nichts anfangen können, sollten aus dem Verkehr gezogen werden. Die waren es nämlich, die dafür gesorgt haben, das der aus DDR-Zeiten wohl best bewährte Entlastungspfeil wie sooft zunehmend aus den Verkehr gezogen wurde. Und zwar gerade dort, wo er am meisten gebraucht wurde. Die Trasse auf 30 km/h zu begrenzen ist der größte Schwachsinn aller Zeiten. Besonders nachts ist das völliger Mumpitz! Lärmaktionsplan, ich höre dich winseln. Aktionen gegen Lärm sehen anders aus und schränken nicht den Verkehr ein.

  10. Peter Sohr sagt:

    Zitat: „Die Linken begründen ihren Antrag damit, dass einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eine Lärmreduzierung von 2,7 db/(A) bringe und das entspreche einer gefühlten Reduzierung des Lärms um nahezu 50 Prozent.“

    Ob ein PKW oder ein LKW an mir vorbei tuckert oder er fährt etwas mehr, was im derzeitigen Verkehr eh nicht geht, davon wird er auch nicht leiser. Wenn aber ein Fahrzeug länger brauch um durch Waren zu kommen, wird er zwangsweise mehr Abgase in der längeren Zeit ausstoßen. Dazu gibt es etliche Erhebungen die auch an der Linken nicht vorbei gegangen sein dürften. 2,7 db bewertet sind zwar rechnerisch fast doppelt so laut, aber da das Hörempfinden eines jeden Menschen nicht linear ist, empfindet er das auch nicht als doppelt so laut. Ein bischen mitPhysik beschäftigen täte da mal gut. Nicht gleich alles `rausposaunen was so auf der Zunge liegt, erst mal fachlich überlegen bevor man Schnulli erzählt.

  11. Peter Sohr sagt:

    Für alle dB-Rechner. Lautheit, Schallpegel und Hörempfinden wie in der Akustiklehre gibt es in der Spannungs-und Leistungsbezogenen db Rechnung wie im Fernmeldewesen nicht. Ich bitte daher dringend mal die speziellen Lehren der Akustik zu Rate zu ziehen. Die von den Linken in`s Rennen geworfene angebliche 2,7 db Senkung des Schallpegels wäre demnach nicht ganz ein 1,2-fache Senkung des Schallpegels, was aber noch lange nicht heißen muss, das es auch als 1,2-fache Senkung der empfundenen Lautheit sein muss. Daher kann bestenfalls die Senkung des Schallpegels um 10 dB eine Halbierung des Schallpegels bewirken. Muss aber laut Fletscher/Munson-Diagramm (https://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rrichtige_Lautst%C3%A4rke) nicht automatische auch tatsächlich eine empfundene Halbierung der Lautstärke darstellen. Da das Hörempfinden stark Freequenzabhängig ist, wird bei recht unterschiedlichen Fahrzeugtypen eine genaue Angabe von Messwerten nicht erfolgen können. Wie die Linke daher auf 2,7 dB kommt, möge sie mir mal rechnerisch darlegen! Vermutungen und Vergleichsbetrachtungen an anderen Orten sind nicht 1:1 auf jeden anderen Ort reproduzierbar und sehr stark abhängig von der Entfernung zur Schallquelle, dem Pflanzen-Bewuchs und der Art und Weise der Fahrzeuge mit deren frequenzabhängigen unterschiedlichen Geräuschen. So wird das Brummen eines hubraumgroßen LKW`s quer durch das Haus als tieffrequente Brummen eher war genommen als das Surren eines PKW! Alles Werte die die Linke nicht im Detail liefern kann. Verallgemeinerte Angaben OHNE diese Betrachtungen sind lediglich ein Blick in die berühmte Glaskugel. Hier mal ein Link um sich genauer mit den Gegebenheiten der Akustik-Berechnungen vertraut zu machen.: —> http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm

  12. Norbert sagt:

    Wie wäre es wenn wir das Auto durch die Stadt schieben 0% Umweltbelastung und sportlich noch dazu und keine Lärmbelästigung

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