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Seebad Ueckermünde hat sich zu einer städtbaulichen Perle entwickelt

15. Oktober 2017

Unser Schönwetter-Tipp: Ein Ausflug ans Wasser gefällig? Warum nicht auch einmal nach Ueckermünde. Das Seebad am riesigen Stettiner Haff hat sich – ähnlich wie Waren an der Müritz – dank guter Förderung und engagierter Bauherren zu einer städtebaulichen Perle entwickelt. WsM berichtete ja schon über den Nachbau der mittelalterlichen Riesen-Kogge Ucra, die im Ueckermünder Hafen zu bestaunen ist.
Jetzt kommt das wichtigste Gebäude der Haff-Stadt an die Reihe: Der Turm des Pommernschlosses wird mit Hilfe der EU für rund 400 000 Euro saniert.

Das 27 Meter hohe und immer noch stadtprägende Bauwerk muss einen neuen Putz erhalten und soll wird bis Mitte 2018 rundum erneuert sein. Dort hat unter anderem das Haff-Museum seinen Sitz.

Ueckermünde gehörte Jahrhunderte zu dem von Schweden und den Preußen umkämpften Herzogtum Pommern-Stettin. Die letzte Schlossanlage samt Burghof und einem Aussichtspunkt stammt in ihrer Ausführung aus dem 16. Jahrhundert. Sie gehört zu den sehr wenigen erhaltenen repräsentativen Bauten der pommerschen Herzöge in Deutschland.

Im Laufe der Jahrhunderte blieb von der Gesamtanlage nur ein Flügel des Schlosses, der Schlossturm, Hof und Bergfried übrig. Dort wurde ein modernerAnbau installiert, so dass neben dem Museum auch das Rathaus, Standesamt und Touristinformation ihre Plätze fanden. In der Nähe locken außerdem die Haff-Orte Rieth und Altwarp sowie der Ueckermünder Zoo zu einem Ausflug ein.


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