Stadt und Kreis verhandeln über Wertstoffhof und Gelbe Säcke

8. Januar 2016

Wann der Wertstoffhof Waren-Ost wieder eröffnet, ist nach wie vor unklar. Zwar hat Bürgermeister Norbert Möller (SPD) gestern aufgrund zahlreicher Bürgeranfragen eine Pressemitteilung zu diesem Thema herausgegeben, doch darin erklärt er nur, warum im Wertstoffhof trotz eines anders lautenden Beschlusses der Stadtvertreter am 1. Januar die Lichter ausgingen und dass es in dieser Woche dazu Gespräche mit dem Landkreis gab.

Während der Kreistag die Schließung eines Warener Wertstoffhofes wollte, weil er einen in einer Stadt für ausreichend hält, wollte sich die Mehrheit der Stadtvertreter nicht damit abfinden und beschloss, auch den Ost-Wortstoffhof zu erhalten. Auf eigene Kosten, nämlich rund 30 000 Euro im Jahr.

Recycling in DeutschlandDoch dieser Beschluss ist erst am 16. Dezember gefasst worden. Nach Auskunft von Norbert Möller zu spät, um die vom Kreis bereits veranlasste Schließung zurückzudrehen und auch zu spät, um beide Höfe im aktuellen Abfallratgeber abzudrucken.

Zudem betont Warens Verwaltungschef, dass zwar beide Wertstoffhöfe bleiben sollen, aber nicht mit den bisherigen Öffnungszeiten. So soll einer von Montag bis Mittwoch öffnen, der andere von Donnerstag bis Sonnabend.

Wann das allerdings der Falls sein wird, steht noch nicht fest, man wolle aber zeitnah informieren.

Die Stadt Waren hofft zudem auf eine weitere Änderung in Sachen Müll. Denn laut neuem Plan werden die „Gelben Säcke“ in der Innenstadt jetzt montags abgeholt. Da das aber vorrangig Gewerbetreibedne betrifft, befürchte man, dass die Säcke bereits am Sonnabend nach Geschäftsschluss an die Straßen gebracht werden und dann dort das ganze Wochenende über liegen. „Wie dann gegebenenfalls die Innenstadt aus ganz objektiven Gründen Montag früh aussehen könne, kann sich vielleicht jeder vorstellen“, so der Bürgermeister. Deshalb sei er auch in dieser Sache an den Landkreis herangetreten und habe um Änderung gebeten.

„Der Landkreis hat zugesichert, dass diese Regelung so zeitnah wie möglich geändert wird und die Haushalte der betroffenen Straßen informiert werden“, so Pressesprecherin Steffi Schabbel.


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