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Stadtpräsident erteilt Hausverbot

16. November 2014

Das gab es in der Geschichte der Warener Stadtvertretung wohl auch noch nicht: Stadtpräsident René Drühl hat in dieser Woche vier Personen ein Hausverbot ausgesprochen. Bei den Betroffenen handelt es sich um jene Besucher der letzten Stadtvertretersitzung im Oktober, die ein Plakat entrollten, und auch nach Aufforderung nicht gehen wollten. Erst die Polizei konnte die Störer bewegen, das Haus zu verlassen.
Das Hausverbot gilt nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ sechs Monate und zwar für alle Sitzungen der Stadtvertretung und sämtliche Ausschüsse.
Sollten sich die Betroffenen nicht daran halten, begehen sie mit dem Hausfriedensbruch eine Straftat und die kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe geahndet werden.
Gegen eine der vier Personen wird zudem ermittelt, denn Bürgermeister Norbert Möller hat Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt. Der offenkundig angetrunkene Mann hatte den Verwaltungschef auf der letzten Sitzung unter anderem als „Penner“ bezeichnet.


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